Der kanadische Film, der sich so schwer tat den Weg überhaupt in die Kinos zu finden, wird erst jetzt im deutschen Raum über den DVD-Markt vertrieben. Man spendiert „Defendor“ nicht einmal ein Blu Ray-Release, das Risiko eines Flops scheint einfach zu groß zu sein, was rückblickend aber auch irgendwie verständlich ist.
Die schwedisch-dänisch-deutsche Produktion versteht sich aber keineswegs als eine plumpe Hasstirade gegen die Liberalisierung des Welthandels, sondern bietet neben diesem Aspekt äußert interessante Figuren deren Sehnsüchte, Zweifel und Fragen nach dem „Warum“, sie kurz gesagt echt wirken lassen und das Publikum somit direkt ansprechen.