Dan Sommerdahl - Tödliche Idylle Die Enttäuschung Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Henrik Petit

Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung

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„Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung“ // Deutschland-Start: 19. April 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Mit seiner Krebsforschung wollte Mads Breum vielen Menschen das Leben retten. Nun ist er selbst tot, der Wissenschaftler wurde im Marineinstitut von Helsingør erstochen. Aber weshalb? Und von wem? Dan (Peter Mygind) und Flemming (André Babikian) versuchen das herauszufinden und schauen sich im Umfeld des Opfers um. Dabei stellt sich heraus, dass er das Patent für ein neues Medikament an eine US-Firma verkauft hat, was dem dänischen Team überhaupt nicht passt. Das könnte durchaus ein Motiv gewesen sein. Möglicherweise ist die Antwort aber auch im Privaten zu suchen. Nur kann niemand etwas über das Privatleben von Mads sagen …

Bloody Business as usual

Alles hat einmal ein Ende, auch die aktuelle sechste Staffel von Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle. Drei Folgen gab es bereits auf dem ZDF zu sehen. Bei dem Auftakt Tödlicher Ehrgeiz ging es um eine ehemalige Profisurferin und Influencerin, die tot im Hafen gefunden wurde. Richtig brutal wurde anschließend in Miss Sunshine, wo eine Schönheitskönigin vom Dach des Hotels gestoßen wurde. Zuletzt handelte Der Patriarch von einem bekannten Künstler, der eigentlich sein neues Werk enthüllen wollte, vorher aber von jemandem erstochen wurde. Zum Abschluss der Staffel ist nun Die Enttäuschung zu sehen. Und das bedeutet in erster Linie business as usual, man weiß bei dieser dänisch-deutschen Krimireihe schon sehr genau im Vorfeld, was einen erwartet.

Ganz klassisch steht am Anfang der Folge der Fund einer Leiche, am Ende kommt die Auflösung. Dazwischen wird anderthalb Stunden lang ermittelt. Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung wählt dafür wieder ein neues Milieu. Nachdem es zuletzt um Kunst ging, ist es hier dann die Wissenschaft. Im Gegensatz zu so manch anderer Folge bei dieser Reihe spielt das Milieu auch wirklich eine Rolle für den Fall. Zwar wird zwischendurch noch mit der Möglichkeit gespielt, dass vielleicht irgendein privater Aspekt ausschlaggebend gewesen sein könnte. Aber das wird so halbherzig verfolgt, dass man doch davon ausgehen muss, dass es irgendwie mit diesem Krebsmittelpatent zusammenhängt, was da geschehen ist.

Drama ohne Ende zum Ende

Das funktioniert besser als bei so manch anderem Fall in der aktuellen Staffel. Zumindest haben wir hier eine Auflösung, die etwas von dem Schema abweicht, wie es wieder und wieder benutzt wird. Das Motiv ist auch nachvollziehbar, was nicht so selbstverständlich ist, wie es sich anhört. Bei dieser Reihe sollte man oft nicht weiter nachdenken. Macht das Drehbuchteam ja auch nicht. Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung arbeitet dabei wieder mit Drama. Bei diesen Filmen darf nie einfach mal aus Gier getötet werden oder weil einem das anderweitig etwas nutzen würde. In Dänemark laufen offensichtlich ausschließlich sehr emotionale Menschen herum, die sich grundsätzlich nicht im Griff haben.

Das gilt auch mal wieder für die Hauptfiguren. Dass die Reihe da gern richtig dick und lang aufträgt, ist kein Geheimnis. Streckenweise ist das mehr Seifenoper als Krimi. Bei Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung ist das nicht anders. Da kommen dann aus heiterem Himmel wieder Konflikte zwischen Flemming und Marianne (Laura Drasbæk), ohne dass man das nachvollziehen können muss. Ein weiterer zwischen Dan und Josefine (Maibritt Saerens), die ja endlich heiraten wollen, wurde schon besser vorbereitet. Das macht das Ende aber nicht weniger lächerlich, zumal da einiges auch fragwürdig ist. Fans wird das vermutlich weniger stören, die sind diese Mischung aus übertriebenem Drama und meist mäßig interessantem Krimi gewohnt. Wer bislang nichts damit anfangen konnte, wird hiervon sicherlich nicht eines Besseren belehrt.

Credits

OT: „Sommerdahl: Brudte løfter“
Land: Dänemark, Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Annika Appelin
Drehbuch: Lolita Bellstar, Christine Exner, Bastian Laigaard
Vorlage: Anna Grue
Musik: Jeppe Kaas
Kamera: Rasmus Arrildt
Besetzung: Peter Mygind, André Babikian, Laura Drasbæk, Lise Baastrup, Maibritt Saerens, Lotte Andersen, Mia Helene Højgaard, Mathias Käki Jørgensen, Thit Aaberg, Caspar Phillipson, Kasper Leisner, Kristian Halken, Mette Munk Plum, Mira Brandes

Bilder

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Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung
fazit
In „Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Die Enttäuschung“ wird ein Krebsforscher getötet, könnte dies mit seinem Patent zusammenhängen? Der Kriminalfall ist etwas besser als in den vorangegangenen Folgen. Der übergroße Dramaanteil ist jedoch wieder nervig geworden.
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