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Zum Jahresende nutzen wir gerne die Gelegenheit, um einen Blick auf die Zukunft zuwerfen, aber auch Vergangenes Revue passieren zu lassen. Die Französische Filmwoche Berlin tut das ebenfalls, seit einer ganzen Weile schon: Zum nunmehr 19. Mal lädt das Festival dazu ein, eine Woche lang brandaktuelle französischsprachige Filme kennenzulernen, zeigt aber auch den einen oder anderen Klassiker. Mit einem Titel, der gegenwärtiger kaum sein könnte, geht es am 27. November 2019 los: Das Sozialdrama Die Wütenden – Les Misérables nimmt uns mit in die Banlieues, die einem Pulverfass gleichen, das jeden Moment hochgehen kann, wenn wir einem Polizeitrio zu den sozialen Brennpunkten folgen. Deutlich ruhiger, aber nicht weniger empfehlenswert ist der Abschluss: Einsam zweisam ist eine wunderschöne Tragikomödie um zwei Großstadtmenschen, die Tür an Tür wohnen und sich dennoch nie begegnen.

Das Festival selbst ist hingegen explizit als Ort der Begegnung gedacht. Zum einen erlaubt es uns, den Blick zu weiten und neue filmische Erfahrungen zu machen. Die können ganz in der Nähe sein, wenn wir etwa in der herrlich skurrilen Komödie Die Wache seltsame Vorkommnisse einer Polizeistation verfolgen. Wir können aber auch an entlegene Orte reisen, etwa Afrika, das unter anderem mit Duga und Nafi’s Father repräsentiert ist. Auch Belgien und Kanada stehen auf dem Reiseplan. Zudem sind zahlreiche Regisseure und Regisseurinnen angereist, um ihre Werke persönlich vorzustellen. Sonderveranstaltungen und ein spezielles Kinderprogramm runden das Angebot ab.

Mehr Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.franzoesische-filmwoche.de.

Unsere Rezensionen von der Französischen Filmwoche Berlin 2019



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Französische Filmwoche Berlin 2019 (27. November – 4. Dezember 2019)
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