Spätestens seitdem derzeit die Stephen-King-Verfilmung Es alle Rekorde bricht, ist klar: Der gepflegte Horror ist so richtig im Mainstream angekommen. Was aber, wenn jemand seine Filme eben nicht gepflegt mag? Oder gar massentauglich? Dann ist das 2010 gestartete Projekt HARD:LINE einen Blick wert. Ziel der monatlichen Filmreihe sowie des jährlichen Festivals ist es, das extreme Kino in all seinen Auswüchsen zu präsentieren – auf der großen Leinwand, nicht versteckt in den eigenen vier Wänden.

15 Filme stehen dieses Mal zur Auswahl, wenn vom 28. September bis 1. Oktober 2017 kräftig Herz- und Kunstblut fließt. Einige davon könnten fleißige Festivalgänger bereits kennen: die Horrorkomödie 68 Kill, der französische Kannibalenschocker Raw oder auch Hounds of Love, ein Serienmörder-Thriller aus Australien. Andere sind dafür brandneu: Die japanische Samuraikomödie Top Knot Detective und der Science-Fiction-Mindfuck-Thriller Domain feiern in Regensburg Deutschlandpremiere. Der Bodyhorror von The Heretics, der das Festival eröffnet, war sogar in ganz Europa bislang nicht zu sehen. Dazu gibt es Aftershow-Partys und einen Auftritt der Indierock-Folker von Point Baker. Mehr Infos unter: www.hardline-festival.de.

Unsere Rezensionen vom 4. HARD:LINE Festival

HARD:LINE Festival (28. September – 1. Oktober 2017)
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