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Auch wenn die Rahmenbedingungen für Filmfeste nach wie vor schwierig sind, beim Max Ophüls Preis macht man das Beste draus. Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur eine reine Online-Variante möglich war, gibt es bei der 43. Ausgabe vom 16. bis 26. Januar 2022 eine Hybrid-Veranstaltung. Das bedeutet, dass das Publikum in Saarbrücken in die Kinos gehen kann. Wem das zu viel ist oder von außerhalb zuschauen möchte, der kann aber auch das tun. So sind die Filme abermals per Stream verfügbar. Wer also in den vergangenen Jahren gerne beim Festival gewesen wäre, jedoch nicht konnte, der darf nun bequem von zu Hause aus mit am Start sein.

Zu sehen gibt es wieder einiges, aufgeteilt in verschiedene Kategorien. Herzstück sind die diversen Wettbewerbsreihen, bei denen brandneue Spielfilme, Dokumentationen, mittellange Filme bzw. Kurzfilme gegeneinander antreten. Dort vertreten ist auch der Eröffnungsfilm Everything Will Change. In dem dystopischen Werk entdeckt ein Jugendlicher im Jahr 2054 das Bild einer Giraffe und vieler weiterer Tiere, die es zu dem Zeitpunkt nicht mehr gibt. Andere nicht minder gesellschaftlich orientierte Filme spielen hingegen im Hier und Jetzt, darunter Moneyboy über Prostitution in China oder Coltan-Fieber: Connecting People um einen ehemaligen Schürfer einer Coltan-Mine im Kongo. Andere Werke sind hingegen sehr persönlicher Natur, etwa Bulldog über eine besondere Mutter-Sohn-Beziehung oder Anima – Die Kleider meines Vaters, in dem ein Mädchen ihren Vater von einer ganz neuen Seite kennenlernt.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.ffmop.de.

Unsere Rezensionen vom Max Ophüls Preis 2022



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