In den letzten Wochen waren die Kurden wieder vereinzelt stärker im Mittelpunkt des medialen Interesses gewesen, im Zusammenhang mit dem angekündigten Rückzug der USA aus Syrien. Doch auch der Alltag der westasiatischen Ethnie ist schwierig genug, da sie gleich in mehreren Ländern als Minderheit unterdrückt wird. Um den Problemen der Kurden sowie deren Leben und Kultur mehr Aufmerksamkeit zu verleihen, veranstaltet der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. nun schon seit einigen Jahren die Kurdische Filmwoche München. Gezeigt werden dort Filme, die teils unter schwierigen Bedingungen entstanden sind.

Am 6. Februar 2019 beginnt die nunmehr 5. Ausgabe des Festivals. Zu sehen sind dort aktuelle, aber auch ältere Werke wie beispielsweise der Dokumentarfilm Dil Leyla über eine junge Bürgermeisterin, die an der Realität scheitert, oder auch der schön bebilderte Western My Sweet Pepper Land. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist  Zer von Kazim Öz über einen jungen New Yorker, der nach dem Tod seiner Großmutter in die kurdische Region der Türkei reist, um die Wahrheit über ein Lied herauszufinden. Zusätzlich erwartet die Besucher ein Vortrag mit Diskussion über die Entstehung der restaurierten Fassung des Dramas Yol, das 1982 in Cannes ausgezeichnet wurde.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.vzfem.de.

Unsere Rezensionen von der Kurdischen Filmwoche 2019

Kurdische Filmwoche München 2019 (6. – 10. Februar 2019)
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