Es ist noch nicht so lange her, da sah es danach aus, als wären Animes auf der großen Leinwand ausgestorben. Das hat sich inzwischen zum Glück wieder geändert, Freunde japanischer Animationskunst haben derzeit fast schon die Qual der Wahl. Denn neben regelmäßigen speziellen Kinoevents gibt es sogar ein eigenes Filmfest: Seit 2015 tourt das Akiba Pass Festival durch Deutschland und zeigt an einem Tag mehrere Animes oder auch japanische Realfilme. Die Filme werden in der Regel das erste Mal in Deutschland vorgeführt, viele sind sogar ausschließlich im Rahmen des Festivals zu sehen.

Zehn Städte kommen diesmal in den Genuss des filmischen Feuerwerks: Der Startschuss der 4. Ausgabe fällt am 27. Januar 2018 im Hamburg, Wien bildet am 11. Februar den Abschluss. 14 Filme werden dieses Jahr gezeigt, wobei das Programm von Stadt zu Stadt etwas unterschiedlich ausfällt. Ein Höhepunkt ist das völlig durchgeknallte Mutafukaz, welches letztes Jahr auf dem renommierten Animationsfestival Annecy seine Weltpremiere feierte und auf einem französischen Comic basiert. Zudem dürfen sich die Besucher darauf freuen, dass auch die Festivallieblinge Mary and the Witch’s Flower über eine junge Magieschülerin und das Coming-of-Age-Drama Fireworks  endlich ihren Weg hierher finden. Wer es gern etwas alberner mag: Begleitschutz erhalten die Animationswerke durch den bewusst trashigne Realfilm Kaiju Mono, in dem ein riesiger Wrestler einem bösen Monster Einhalt gebieten muss. Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf akibapassfestival.de.

Unsere Rezensionen vom Akiba Pass Festival 2018

Akiba Pass Festival 2018 (27. Januar – 11. Februar 2018)
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