„Unterwegs nach Cold Mountain“ // Deutschland-Start: 19. Februar 2004 (Kino)

Wow. Ich bin an den Film eigentlich sehr kritisch herangegangen und habe ihn mehr oder weniger nur wegen Nicole Kidman und Renée Zellweger angeguckt, da ich beide Schauspielerinnen verehre. Was da aber Anthony Minghella auf die Leinwand gezaubert hat, ist wirklich beeindruckend. In zugegebenermaßen viel zu lang geratenen 150 Minuten Laufzeit wird der Zuschauer in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs versetzt. Ada Monroe (Kidman), eine intelligente, hübsche Frau aus Cold Mountain, verliebt sich in einen Mann, der den Namen Inman (Jude Law) trägt. Inman wird jedoch bald in den Bürgerkrieg abkommandiert und die Wege des verliebten Paares trennen sich hier. Der patriotische Soldat verliert an der Front jeglichen Glauben an den Krieg, nur der Gedanke an Ada rettet ihn vor dem Wahnsinn. In Cold Mountain stirbt inzwischen der Prediger und Vater (Donald Sutherland) von Ada. Sie sieht sich gezwungen, von nun an alleine die Farm zu betreiben, da alle Arbeiter an der Front beschäftigt sind. Da sie eine äußert verwöhnte und handwerklich ungeschickte Frau ist, gelingt ihr dies nicht alleine. Sie heuert die raue Ruby Thewes (Renée Zellweger) an, die ihr vieles beibringen wird und gemeinsam gelingt es ihnen die Farm auf Trab zu bringen.
Der Film ist wie gesagt ein wenig zu langatmig geraten, jedoch war ich positiv überrascht von dem Streifen. Vor allem die gewaltigen Bilder beeindrucken und wunderschöne Aufnahmen einer verschneiten Western-Stadt können überzeugen. Anzumerken sind noch die kleinen Auftritte von Natalie Portmann und Philip Seymour Hoffman, die beide überzeugen können.

Unterwegs nach Cold Mountain
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