Wer etwas ausgefallene Animationsfilme mag, für den war Ruben Brandt, Collector einer der Höhepunkte der letzten Zeit. In dem Film erzählte Milorad Krstić mit ungewöhnlichen Bildern von einem Therapeuten in der Krise und einem kuriosen Kunstraub. Nun steht der slowenisch-ungarische Filmemacher und Künstler selbst im Mittelpunkt: Vom 19. Juni bis 19. August 2020 widmet das Collegium Hungaricum Berlin ihm eine eigene Ausstellung. Gezeigt werden neben einer Auswahl seines filmischen Schaffens auch seine Arbeit als Maler, sei es als großformatiges Gemälde oder im Postkartenformat.

Zum Auftakt gibt es am 18. Juni von 15 bis 19 Uhr eine Freiluft-Vernissage, unter anderem mit Videobotschaften des Künstlers. Zusätzlich lockt in den nächsten Wochen eine Reihe von Begleitprogrammen:

25.6., 13.8., 22:30 – 00:00
FASSADENLOOP
My Baby Left Me (Animation, R: M. Krstić, 1995, 8 min), Gemälde-Slideshow (3 min)

2.7., 18:00 – 22:00
IM KINORAUM
18:00 Ruben Brandt, a gyűjtő (Animation in ung. Sprachfassung, R.: M. Krstić, 2018, 94 min)
20:00 Ruben Brandt, Collector (Animation in engl. Sprachfassung, R.: M. Krstić, 2018, 94 min)

9.7., 6.8., 22:30 – 00:00
FASSADENLOOP
Budapest (Dokumentarfilm ohne Sprache, R.: M. Krstić, 2006, 10 min)

16.7., 22:30 – 00:00
FASSADENLOOP
MOME Anim (Animationsfilme der Moholy-Nagy Kunstuniversität in Budapest)

Weitere Informationen findet ihr hier.



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