« 2018

In den letzten Jahren wurde viel über Frauen in der Filmbranche gesprochen, sowohl vor wie auch hinter der Kamera. Und zumindest theoretisch ist nach und nach ein Bewusstsein dafür entstanden, wie groß die Unterschiede in diesem Bereich sind und wie viel in der Hinsicht getan werden muss, um endlich Gleichberechtigung zu erhalten. In der Praxis sieht es aber noch immer nicht viel besser aus. Erschreckend ist hier gerade der Blick auf die großen Filmfeste, die noch immer zu wenig Filme von Frauen zeigen und im Zweifelsfall dann doch eher den etablierten Männern den roten Teppich ausrollen.

Aber es gibt auch Ausnahmen: Seit 1991 schon kämpft das Bimovie Frauenfilmfest in München für eine größere Würdigung von Filmemacherinnen, aber auch von Geschichten, die sich tatsächlich mit Frauen auseinandersetzen oder etwas zum Thema Geschlechter zu sagen haben. Am 7. November 2019 geht es los mit der mittlerweile 25. Ausgabe, mehrere Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme werden gezeigt. Darunter sind festivalerfahrene Highlights wie Gott existiert, ihr Name ist Petrunya über eine Verliererin, die einen nordmazedonischen Ort gegen sich aufbringt, oder auch Varda par Agnès, das letzte Werk der dieses Jahr verstorbenen Nouvelle-Vague-Ikone Agnès Varda. Aber auch der eine oder andere Geheimtipp lässt sich entdecken.

Weitere Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.bimovie-frauenfilmfest.de.

Unsere Rezensionen vom Bimovie Frauenfilmfest 2019

Bimovie Frauenfilmfest 2019 (7. – 13. November 2019)
4 (80%) 5 Artikel bewerten

Über den Autor

Für manche Beiträge reicht ein Autor nicht aus, deshalb arbeiten wir gerne auch mal im Team. Du willst auch mitmachen? Dann schicke uns doch Deine Bewerbung

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.