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Ein Jahr ist inzwischen vergangen, seitdem die #MeToo-Welle über Hollywood hinweggespült ist und allerlei unschönen Dreck dabei freigelegt hat. Und auch wenn die Gesellschaft für das Thema seither sensibilisiert wurde, immer mehr den Mut finden, über traumatische Erfahrungen zu sprechen, ein Problem bleibt: Frauen haben im Filmgeschäft zu wenig zu sagen, sind sowohl hinter wie vor der Kamera ungenügend vertrete. Das haben die Kolleginnen und Kollegen vom Bimovie Frauenfilmfest schon deutlich früher festgestellt: Seit 1991 zeigt das Münchner Festival Filme von und für Frauen, nimmt sich dabei gerade auch lesbischer Filme an oder auch Werke, die mit vorgefertigten Geschlechterrollen aufräumen.

Eröffnet wurde die nunmehr 24. Ausgabe von Die Erbinnen über zwei ältere Damen in Paraguay. Auch andere Festivallieblinge geben sich hier ein Stelldichein, beispielsweise das kenianische Lesbendrama Rafiki oder auch die Musikdoku Matangi / Maya / M.I.A. Und auch das Kurzfilmprogramm ist natürlich wieder mit dabei. Was es sonst noch so zu sehen gibt, das lest ihr auf  www.bimovie-frauenfilmfest.de.

Unsere Rezensionen vom Bimovie Frauenfilmfest 2018

Bimovie Frauenfilmfest 2018 (8. – 14. November 2018)
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