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Einmal im Jahr lädt uns das Chinesische Filmfest München dazu ein, einen Blick in Richtung Osten zu werfen und dort spannende Beispiele der aktuellen chinesischen Kinolandschaft zu entdecken. Die meisten davon sind das erste Mal in Deutschland zu sehen, bei einigen wird das Festival wohl auch die einzige Möglichkeit sein, die Titel hierzulande zu Gesicht zu bekommen – vor allem auf der großen Leinwand.

Insgesamt 17 Filme sind dieses Jahr zwischen dem 29. September und 5. Oktober 2019 zu sehen. Los geht es mit dem Action-Film Project Gutenberg, der im Reich der Mitte an die Spitze der Kinocharts stürmte und bei den Hong Kong Film Awards einer der großen Abräumer war: Insgesamt sieben Mal wurde die Geschichte um einen Geldfälscher, der mit der Polizei zusammenarbeitet, ausgezeichnet, darunter als Bester Film des Jahres.

Wer es gerne etwas ruhiger mag, der sollte sich die Dramen So Long, My Son und A First Farewell einmal notieren, die auf mehreren großen Festivals zu Gast waren. Ein Fall für die Lachmuskeln sind The Island über die Passagiere einer Fähre, die nach einem Unglück auf einer Insel stranden, und A Cool Fish, wo ein zum Wachmann degradierter Ex-Polizist in eine üble Geschichte hineingezogen wird. Magisch geht es dagegen in White Snake zu, ein visuell beeindruckender Animationsfilm, der die bekannte Legende um die weiße Schlangenfrau, die sich in einen Menschen verliebt, noch einmal ganz neu erzählt.

Gleichzeitig bietet das Filmfest aber auch die Möglichkeit, das reale China genauer kennenzulernen. So zeigt das vom Konfuzius Institut München veranstaltete Festival beispielsweise die Dokumentarfilme A Harsh Transition und The Family in the Sinkhole, stellt chinesische Filmposter der letzten 70 Jahre aus und lädt zu einem Gespräch mit Filmemachern ein. Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr auf www.chinesischesfilmfest.de.

Unsere Rezensionen vom Chinesischen Filmfest München 2019



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