(„Terminator 3 – Rise of the Machines“ directed by Jonathan Mostow, 2003)

Mittlerweile befinden wir uns im Jahr 2004. John Connor (Nick Stahl) ist zu einem Mann herangewachsen. Seit seine Mutter Sarah an Leukämie verstorben ist, befindet er sich auf der Flucht, er flieht vor der Ungewissheit seiner Zukunft, angetrieben von der Angst. Der Betrachter wird erfahren, dass diese Furcht nur allzu berechtigt ist. Verwundert, über die äußerst ansprechenden, weiblichen Züge des ersten Zeitreisenden erlebt man sofort, diese Gestalt ist das Böse. T-X (Kristanna Loken) ist die Bezeichnung dieser hochmodernen, gut bewaffneten Tötungsmaschine. Der T-850 (Arnold Schwarzenegger) unser leicht erneuertes, aber im Vergleich zu dem T-X sehr veraltetes Modell, trifft wenig später und mal wieder ohne Kleidung, ein. In einem Countryclub, indem ausgerechnet eine Lady Night stattfindet, wird er kleidungstechnisch fündig, die Suche nach John Connor möge beginnen.

John begegnet in der Zwischenzeit, mehr oder weniger zufällig, seiner alten Schulfreundin Kate Brewster (Claire Danes), die in einer Tierklinik arbeitet. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Terminatoren findet an genau diesem Ort statt. Der T-850 mit der Mission John Connor und Kate Brewster, Johns zukünftige Frau und rechte Hand im Kampf gegen die Maschinen, zu beschützen, ihr Überleben zu sichern und der T-X mit dem Primärziel Connor zu terminieren. Hier geht der Kampf zunächst unentschieden aus, John, Kate und der T-850 treten den Rückzug an. John wird von dem Terminator darüber aufgeklärt, dass durch die einstige Zerstörung Cyberdynes der Tag des jüngsten Gerichts lediglich verschoben, aber keinesfalls verhindert wurde. Zu allem Übel ist Kates Vater unwissentlich der Auslöser der unaufhaltbaren Katastrophe, da ihm keine andere Wahl bleibt, als SkyNet zu aktivieren. Daraufhin bemächtigt sich SkyNet jeglichen Computersystemen und wird um 18:18 Uhr die ersten Atombomben zur Zerstörung der Menschheit zünden. John und Kate machen sich auf, dicht gefolgt von der Terminatrix, den Hauptcomputer zu zerstören. Ein hoffnungsloses Unterfangen, denn SkyNet hat keine feste Quelle, es hat sich in jedem einzelnen Computersystem eingenistet. Als die beiden zukünftigen Rebellenführer in der abgelegenen, vermeintlichen Hauptcomputerzentrale ankommen, entpuppt sich das ganze als riesiger, verlassener Atombunker. Modell T-850 hat seine Mission also wieder einmal präzise ausgeführt und für das Überleben der beiden gesorgt. Nach dem Endkampf der beiden Terminatoren, sind die aufsteigenden Atombomben, die unbeirrbar ihr Ziel ansteuern, das Letzte, was dem Zuschauer zu Teil wird. Die Hilferufe über Funk, beantwortet John Connor selbst, die kataklysmische Schlacht hat begonnen.

6,4 Millionen Dollar war das „kleine“ Budget des ersten Films. T2 lag mit etwa 100 Millionen Dollar weit darüber und die Produktionskosten von Rise of the Machines betrugen rund 170 Millionen Dollar. Die stetig erhöhten Kosten wirkten sich, alles andere wäre auch eine herbe Enttäuschung, positiv auf die Trilogie aus. Die Effekte und Computergesteuerten Animationen nehmen von Mal zu Mal zu, mehr Explosionen, genauere Präsentation ausgefeilter Robotertechnik schmeicheln überwiegend dem Auge. Arnold Schwarzenegger wirkt dieses Mal wieder, wie auch im ersten Teil, unantastbarer und maschinenähnlicher. Die Sprüche sind ein wenig ausgelutscht, da teilweise schon einmal verwendet, aber dennoch amüsant:

Kate: „Fick dich selbst Arschloch!
T-850 ungerührt: „Dem kann ich nicht Folge leisten

Die Ablösung des Produzenten James Cameron durch Jonathan Mostow hat der Terminator-Reihe noch einmal gut getan. Auch die Filmmusik ist, wenn auch nicht mehr so hervorstechend schräg, von einem neuen Verantwortlichen (Marco Beltrami, Todeszug nach Yuma) gestaltet worden und begleitet das Geschehen auf angenehme Weise. Man darf gespannt sein, was der neue Terminator – Die Erlösung mit sich bringen wird. Ich persönlich werde, soviel kann ich sagen, den neuen Terminator nicht mehr zur eigentlichen Terminator-Reihe zählen, denn Arnold Schwarzenegger soll bestenfalls einen Cameoauftritt erhalten.

Fazit: Man mag sich darüber streiten, weshalb plötzlich weibliche Terminatoren hergestellt worden sind, doch erst einmal an den schönen Anblick gewöhnt, sieht man einen Stellenweise etwas zögerlichen, soliden Actionfilm, der gute Unterhaltung bietet und für alle Terminatoren unter uns, ein Muss.

Terminator 3 – Rebellion der Maschinen
3.94 (78.75%) 16 Artikel bewerten

Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
7von 10

Eine Antwort

  1. Parker

    Habe es zwar schon mal erwähnt aber ich halte T3 für den schlechtesten der Trilogie. Da er fast lächerlich wirkt zählt er für mich auch nicht wirklich dazu, denn die ersten zwei Teile waren dramatisch und keine Teeniekomödie.

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.