(„Hancock“ directed by Peter Berg, 2008)

Ich hatte nicht viel erwartet, musste ich damals doch schon Welcome To The Jungle von Peter Berg abschalten, da der Film einfach nur Schund ist und Bergs Schauspielperformance in Smokin‘ Aces als „Gangster“ war auch nicht gerade überzeugend.
Auch diesmal macht er nicht viel besser, obwohl ich zugeben muss, dass der ca. 90 Minuten lange Streifen doch vielversprechend anfängt. John Hancock (Will Smith) ist ein versoffener Penner, der zwar Superkräfte besitzt, aber den Tag lieber mit einer Whiskey-Flasche verbringt. Hin und wieder rettet er ein paar Menschen in aussichtslosen Situationen, der Sachschaden den er aber dabei verursacht, lässt die Bevölkerung von Los Angeles auf die Barrikaden steigen. Anstatt Respekt für seine Heldentaten zu erhalten, erntet Hancock nur Verachtung und Beschimpfungen.
Als er eines Tages den PR-Agenten Ray Embrey (Jason Bateman) vor dem sicheren Tod rettet (der Mann war zu blöd aus einem Fahrzeug zu steigen, als er auf einem Bahnübergang stehend, einem daherbrausenden Güterzug in den Weg kam 🙄 ), entschließt sich dieser aus Hancock einen wahren Superhelden zu machen. Sein Job ist es Produkte und Menschen zu vermarkten, nun soll der unrasierte und vulgäre John Hancock gesellschaftstauglich gemacht werden.
Zu Hause bei Ray angekommen treffen sie auf dessen Sohn Aron (Jae Head) und seiner hübschen Frau Mary (Charlize Theron) die den Anschein macht den schwarzen Superhelden irgendwoher zu kennen. Nachdem Hancock einen Stil-Wechsel vorgenommen hat und im Lederanzug auf Verbrecherjagd geht, stellt sich heraus dass auch Mary übermenschliche Kräfte besitzt.
Von nun an sackte mein Interesse am Film stark ein, denn er beschränkt sich auf ein paar (unspektakuläre) CGI-Actionszenen und auf die Frage, was Mary und Hancock gemeinsam haben, dessen Antwort genauso langweilig wie vorhersehbar ist.
Meiner Meinung einfach nur Zeitverschwendung und hinausgeworfenes Geld, das man in wesentlich interessante Dinge investieren könnte. Hatte ich neulich noch von Will Smith’s gute Leistung in I Am Legend gepriesen, so war ich dieses mal nicht unbedingt überzeugt, aber ich denke das liegt eher an der Story als an ihm selbst.
Für mich war das Ganze leider nicht mal ausreichend genug um unterhalten zu werden und obendrein nervte die Musik von John Powell, die teilweise total unpassend war. Schade, denn bei Kung Fu Panda gefiel mir sein Sound eigentlich gut.
Für die, die den Streifen noch nicht gesehen haben gilt also meine Empfehlung lieber auf Seven Pounds mit Will Smith zu warten, vielleicht wird das ja was.

Hancock
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