(„Kung Fu Panda“ directed by Mark Osborne, John Stevenson, 2008)

Hin und wieder muss auch so ein Teil mal sein. Ehrlich gesagt war ich aber vor allem auf die Animationen gespannt, da der Trailer so einiges versprach. Nach den doch sehr unterhaltsamen 90 Minuten muss ich ein Lob aussprechen. Die Hommage an Martial Arts-Streifen geht volkommen in Ordnung, die Charaktere sind witzig und interessant gemacht und die Story dürfen sich auch Erwachsene zu Gemüte ziehen. Kein Grund also den Streifen ins Kinderzimmer zu verbannen. Die Story ist natürlich nicht sonderlich überragend und man erlebt auch nicht viel Innovaties. In einem chinesischen Dorf wird vergeblich nach dem großen Drachenkrieger gesucht. Diese Aufgabe steht Oogway, dem alten Schildkröten-Sensei, zu. Zum Entsetzten seiner Schüler erwählt er den schwabbligen Panda namens Po zum neuen Kämpfer. Tigress, Crane, Mantis, Monkey, Viper und ihr Meister Shifu sind alles andere als begeistert über ihren neuen Mitstreiter. Sie glauben nicht, dass Po der auserwählte Drachenkämpfer ist, der den gefährlchen Tai Lung entgegenstehen wird. Als Oogway das zeitliche segnet ist sein letzer Wunsch an Shifu den Glauben an Po nicht aufzugeben. Sie beginnen also mit dem harten Kung Fu-Training. Wird es ihnen gelingen den furchterregenden Tai Lung zu besiegen?
Der „Lachfaktor“ bliebt diesmal etwas aus, aber die Animationen sind wirklich liebevoll gemacht und die Musik von John Powell und Hans Zimmer passt wunderbar zum Geschehen auf der Leinwand. Sie verpasst dem Animationsfilm nochmals einen speziellen Asia-Touch. Ich habe die deutsche Fassung des Filmes gesehen. Vermutlich kommt er im Original mit Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie oder Jackie Chan besser rüber als mit Hape Kerkeling, der zwar nicht sonderlich schlecht aber auch nicht überragend den Panda spricht.

Kung Fu Panda
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