Kritik

Smokin' Aces

„Smokin’ Aces“ // Deutschland-Start: 1. März 2007 (Kino) // 18. Februar 2010 (Blu-ray)

Die DVD-Hülle verspricht so einiges, doch leider muss ich nach ca. 110 Minuten Laufzeit feststellen, dass das Werk von Joe Carnahan nicht unbedingt empfehlenswert ist. Ein optisch sicherlich sehr gut aussehender Film und auch der Cast darf sich mit großen Namen aus Hollywood schmücken, die Story ist jedoch äußerst dünn und mir persönlich einfach zu überspitzt, auch wenn vermutlich genau dieser Effekt bewirkt werden sollte.

Smokin‘ Aces handelt von Buddy Israel (Jeremy Piven), einem Illusionisten und Glücksspieler aus Las Vegas, der gute Kontakte zum letzten überlebenden Cosa Nostra-Clan der USA pflegt. Clanboss Boss Primo Sparazza (Joseph Ruskin) soll nun hinter Gitter gebracht werden und Buddy soll dafür als Kronzeuge aussagen. Die ermittelnden Polizisten Richard Messner (Ryan Reynolds) und Donald Carruthers (Ray Liotta), die unter der Leitung von Stanley Locke (Andy Garcia) arbeiten, sollen dafür sorgen, dass Buddy Israel zu den guten Jungs überläuft. Die Unterwelt sieht dabei aber keineswegs tatenlos zu. Kurzerhand wird von Sparazza eine Million Dollar auf den Magier ausgesetzt. Logischerweise lockt die enorme Summe haufenweise Kopfgeldjäger nach Kalifornien. Unter ihnen befinden sich schräge Figuren wie die Neonazi-Brüder Darwin (Chris Pine), Jeeves (Kevin Durand) und Lestor Tremor (Maury Serling) oder das Kleinganoven-Trio bestehend aus Jack Dupree (Ben Affleck), Hollis Elmore (Martin Henderson) und „Pistol“ Pete Deeks (Peter Berg). Außerdem wollen zwei schwarze, sexy Ladies (Alicia Keys und Taraji Henson) den Kopf von Buddy Israel.

Der Zuschauer erlebt einen mal mehr, mal weniger übertriebenen Actionfilm mit teilweise abgedrehten Szenen, dessen angeblich vorhandener, schwarzer Humor mir allerdings nicht immer verständlich war. Alles im allem ein interessanter Film, aber andererseits gibt es gewisse Szenen die ich einfach nur geschmacklos finde oder einfach wirklich nicht verstehe. Der Soundtrack von Clint Mansell geht eigentlich in Ordnung und passt zu den Tempo und Stil des Streifens.

Credits

OT: „Smokin’ Aces“
Land: Frankreich, USA, UK
Jahr: 2006
Regie: Joe Carnahan
Drehbuch: Joe Carnahan
Musik: Clint Mansell
Kamera: Mauro Fiore
Besetzung: Ben Affleck, Andy García, Ray Liotta, Jeremy Piven, Ryan Reynolds

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Smokin’ Aces
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Smokin’ Aces
Eine Kaufempfehlung für "Smokin' Aces" gibt es auf gar keinen Fall, aber wenn er zufällig mal irgendwo laufen sollte, einfach anschauen und sich seine eigene Meinung bilden.
5von 10

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