Im Westen nichts Neues

geschrieben von Candide am 16 August, 2006 Drama, Historisch, Krieg 1 Kommentar

(“All quiet on the Western Front” directed by Lewis Milestone, 1930)

Der Film hält sich ziemlich strickt an der Buchvorlage von Erich Maria Remarque und das ist auch gut so. Die Idiotie dieses Konfliktes und das sinnlose Sterben der Soldaten im ersten Weltkrieg kommen sehr gut rüber und vermitteln dem Zuschauer diverse Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit und Mitleid. Für mich persönlich ein klasse Antikriegsfilm der sich mehr auf die einzelnen Charaktere konzentriert als um das eigentlich Kriegsgeschehen.
Die Kameraführung ist exzellente Arbeit und wenn man das Produktionsjahr bedenkt, ist auch der technische Bereich sehr zufriedenstellend. Die Schauspieler wirken etwas naiv und ein wenig gekünstelt einzig und alleine Louis Wolheim als Sgt. Stanislas Katczinsky konnte mich schauspielerisch überzeugen.
Die mehr als 2 Stunden Laufzeit und die teilweise etwas langatmigen Szenen sollten jedoch nicht abschrecken, einen mehr als gelungenen und grandios umgesetzten Film mit einer intelligenten Kritik an den Krieg zu genießen.


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Ein Kommentar zu “Im Westen nichts Neues”

  1. Parker sagt:

    Ich finde der Film bringt recht überzeugend den Hurra-Patriotismus unter den Deutschen vor dem I.WK rüber (“Endlich haben wir unseren Krieg”)  Zitiere

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