Der Film hält sich ziemlich strikt an der Buchvorlage von Erich Maria Remarque und das ist auch gut so. Die Idiotie dieses Konfliktes und das sinnlose Sterben der Soldaten im ersten Weltkrieg kommen sehr gut rüber und vermitteln dem Zuschauer diverse Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit und Mitleid. Für mich persönlich ein klasse Antikriegsfilm der sich mehr auf die einzelnen Charaktere konzentriert als um das eigentlich Kriegsgeschehen.
Die Kameraführung ist exzellente Arbeit und wenn man das Produktionsjahr bedenkt, ist auch der technische Part mehr als zufriedenstellend. Die Schauspieler wirken etwas naiv und das Ganze daher ein wenig gekünstelt, einzig und alleine Louis Wolheim als Sgt. Stanislas Katczinsky konnte mich in dieser Hinsicht überzeugen.
Die mehr als 2 Stunden Laufzeit und die teilweise etwas langatmigen Szenen sollten jedoch nicht abschrecken, einen mehr als gelungenen und grandios umgesetzten Film mit intelligenter Kritik an den Krieg im Allgemeinen, zu genießen.

Im Westen nichts Neues
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