Der Tod ist mir lieber – Staffel 1 Prefiero la Muerte I Would Rather Die Amazon Prime Video Streamen online Video on Demand
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Der Tod ist mir lieber – Staffel 1

Der Tod ist mir lieber – Staffel 1 Prefiero la Muerte I Would Rather Die Amazon Prime Video Streamen online Video on Demand
„Der Tod ist mir lieber“ // Deutschland-Start: 2. Oktober 2026 (Amazon Prime Video)

Inhalt / Kritik

Bislang war das Leben von Archie (Diego Bernal) eigentlich wenig aufregend. Das ändert sich, als der Schüler eines Tages von Herr Rodríguez gebissen wird, dem Besitzer eines Supermarktes. Das kommt sehr plötzlich und überraschend. Der eigentliche Schock wartet aber noch auf den Jugendlichen: Offensichtlich war der Mann ein Zombie. Das bedeutet dann wohl, dass auch Archie früher oder später ein Zombie sein wird, das kennt man ja schließlich von Filmen. Oder etwa doch nicht? So ganz läuft das nämlich nicht, wie er das alles kennt. Irgendwie verwandelt er sich nicht so richtig. Also macht er sich gemeinsam mit seiner besten Freundin Chris (Lilith Curiel) und seinem Schwarm Brenda (Farah Justiniani) an die Arbeit, mehr über seine Krankheit herauszufinden …

Wie leben als Untoter?

Oktober ist Horrorzeit! Zumindest galt das über Jahre hinweg bei den Streamingdiensten, die rechtzeitig zu Halloween allerlei Genrematerial ins Programm aufnahmen. 2026 sieht es aber recht mager aus, man merkt, dass an allen Ecken und Enden gespart wird, die Zahl der Neuerscheinungen ist überschaubar. Ein paar Titel wird es aber schon noch geben. Den Auftakt macht dabei die mexikanische Serie Der Tod ist mir lieber bei Amazon Prime Video, die ein echter Geheimtipp ist. Das bezieht sich auch darauf, dass man es offensichtlich nicht für nötig hält, sie irgendwie zu bewerben. Der eigene Presseserver von Amazon kennt die Serie nicht. Dafür wurde sie auf Deutsch synchronisiert, was bei solchen kleineren Produktionen keine Selbstverständlichkeit ist.

Zugegeben, auf den ersten Blick darf man sich auch fragen, warum man sich das anschauen sollte. Braucht es angesichts unzähliger Zombie-Titel, die gerade für den Direct-to-Video-Markt produziert werden, unbedingt noch eine Serie? Doch Der Tod ist mir lieber geht in eine andere Richtung, als man das wegen der Untoten erwarten könnte. Das fängt schon damit an, dass das hier nur teilweise Horror ist. Anstatt die Überlebenskämpfe und die allgegenwärtige Gefahr in den Mittelpunkt zu stellen, wie es üblich ist, konzentriert man sich auf den jungen Protagonisten. Dieser war zuvor damit beschäftigt, irgendwie durchs Leben zu kommen, und hatte mit den üblichen Themen zu kämpfen, die in dem Alter eben anstehen. Jetzt muss er sich fragen: Wie führt man eigentlich ein Leben, wenn man zu einem Zombie wird? Wie man diese tötet, das ist klar. Wie man weitermacht, das ist schon deutlich kniffliger.

Der humorvolle Horror-Alltag

Das könnte manche an Tokyo Ghoul erinnern, damals ging es um einen Selbstfindungstrip eines Halb-Ghuls, der zwischen zwei Welten gefangen war. War bei dem Manga bzw. den diversen Adaptionen der Dramaanteil aber sehr hoch, nimmt man es hier mit Humor. Wenn der Protagonist in Der Tod ist mir lieber mit seinen amourösen Gefühlen hadert, nicht genau weiß, was er noch essen kann, und auch mit einem möglichen Kontrollverlust kämpft, darf das Publikum schmunzeln. Gleiches gilt für die Szenen, in denen die Jugendlichen fachsimpeln und ihr beim Anschauen von Horrorfilmen gesammeltes Wissen auf seine Situation anzuwenden versuchen. Denn das mit den Theorien ist so eine Sache.

Das Schöne an der Serie ist, wie sie dabei Alltägliches mit Horror verknüpft. Über weite Strecken ist Der Tod ist mir lieber prinzipiell eine Coming-of-Age-Geschichte, die viel Identifikationsfläche anbietet. Sie arbeitet auch mit einer sympathischen Hauptfigur. Wo man sonst bei Zombie-Produktionen gern mit überzeichneten Figuren arbeitet, da hat man hier wie bei Resident Evil einen ganz gewöhnlichen Menschen genommen. Einer, der sich so verhält, wie man das wohl auch selbst machen würde. Auch wenn die ganz großen Lacher vielleicht ausbleiben und die Spannung durch den anderen Fokus geringer ist, das Ergebnis ist wahnsinnig charmant und ein guter Einstieg in den Oktober.

Credits

OT: „Prefiero la Muerte“
IT: „I Would Rather Die“
Land: Mexiko
Jahr: 2026
Regie: Sebastian Sarinana, Humberto Hinojosa Ozcariz
Drehbuch: Cynthia Fernández Trejo, Carlos González Sariñana, Gabriela Guraieb, Fernando Rasé, Sebastian Sarinana
Musik: Camilo Lara
Kamera: Bruno Gaeta
Besetzung: Diego Bernal, Fernanda Castillo, Lissa, Farah Justiniani, Tiaré Scanda, Luis Fernando Peña, Lilith Curiel, Armando Hernández

Trailer

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Der Tod ist mir lieber – Staffel 1
fazit
In „Der Tod ist mir lieber“ wird ein Jugendlicher von einem Zombie gebissen und sucht nach einem Weg, damit zu leben. Die Serie kombiniert eine typische Coming-of-Age-Geschichte mit Horrorelementen und Humor. Das ist zwar nicht unbedingt spannend, dafür aber sehr charmant.
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