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2020 ist ohne Zweifel ein echtes Horrorjahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich nicht noch ein bisschen Horror extra suchen kann. Zumindest beim HARD:LINE Festival ließ man sich nicht von den fortlaufenden Katastrophen schrecken, sondern stellte trotz allem ein Programm auf die Beine. Zwei Punkte sind diesmal jedoch anders. Um den hygienischen Bestimmungen und Umständen gerecht zu werden, gibt es keine Einzeltickets mehr. Wer in Regensburg dabei sein will, braucht also eine Dauerkarte. Zum Ausgleich gibt es jedoch auch eine spezielle Online-Ausgabe des Festivals, auf dem ein Großteil der gezeigten Filme zu sehen ist – immer mit einem Tag Verspätung. Auf diese Weise können nicht nur die Leute dabei sein, die keine der Dauerkarten mehr bekommen haben. Auch Nicht-Regensburger dürfen diesmal mit am Start sein.

An interessanten Titeln mangelt es nicht, wenn vom 23. bis 27. September (offline) bzw. 24. bis 28. September 2020 (online) die Tore zur Filmhölle geöffnet werden. Zum Auftakt feiert Unearth seine Europapremiere, wenn ein Frackingunternehmen etwas tief unter der Erde weckt, das besser nicht hätte geweckt werden sollen. Ansonsten warten ein paar echte Festivalhits auf euch, darunter der Trauer-Terror Koko-di Koko-da, die schräge Außenseiterkomödie Dinner in America oder auch der deutsche Beitrag Schlaf über unheimliche Erfahrungen in einem Hotel der Albträume. Zum Abschluss wird es noch einmal richtig derb, wenn die Splatterkomödie Psycho Goreman die Erdenbewohner heimsucht.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf: www.hardline-festival.de.

Unsere Rezensionen vom HARD:LINE 2020



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HARD:LINE Festival (2020)
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