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Es ist doch immer wieder schön, bei den Nachbarn vorbeizuschauen und zu sehen, was die da so treiben. Vor allem filmisch. Zum vierten Mal lädt deshalb das Mittel Punkt Europa Filmfest in München (27. Februar bis 8. März 2020) und Regensburg (28. Februar bis 3. März 2020) ein, Werke aus Ungarn, Polen, der Slowakei, Slowenien und Tschechien kennenzulernen. Länder, die uns an und für sich sehr nahe sind, die in unseren Kinos aber nur selten vertreten sind. Ein Besuch des Festivals ist daher immer eine schöne Gelegenheit, ein bisschen über den Tellerrand hinauszublicken und unseren Horizont zu erweitern.

Zum Auftakt reisen wir am in die Slowakei und treffen dort den Regisseur Marek Kuboš, der mit seinem Dokumentarfilm The Last Self-Portrait seine eigene Karriere Revue passieren lässt. Zum Ausklang wartet in München das tschechische Drama A Certain Kind of Silence auf euch, in dem ein Au-Pair-Mädchen mit einer eiskalten Familie hadert. Regensburg bietet als Finale hingegen The Miner über eine slowenische Mine, in der ein grausiger Fund gemacht wird. Andere Höhepunkte sind Corpus Christi aus Polen, der dieses Jahr für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film im Rennen war, sowie der ungarische Animationsfilm Ruben Brandt, Collector. Insgesamt 13 Langfilme sind dieses Jahr im Programm vertreten, dazu noch eine Reihe von Kurzfilmen.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.mittelpunkteuropa.de.

Unsere Rezensionen vom Mittel Punkt Europa Filmfest 2020



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Mittel Punkt Europa Filmfest (2020)
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