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Und was willst du einmal werden, wenn du groß bist? Feuerwehrmann! Angesichts des als Kind häufig genannten Traumberufs verwundert es ein wenig, dass die Herren und Frauen in Rot so selten Leinwand und Fernsehen mit ihrer Anwesenheit beehren. Eine der wenigen Ausnahmen ist die 2012 gestartete Serie Chicago Fire, welche die alltäglichen Abenteuer der Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter des Firehouse-51-Departments in Chicago zeigt, darunter die von Matthew Casey (Jesse Spencer), Chef von Truck 81, und Lieutenant Kelly Severide (Taylor Kinney), der Leiter des Rescue Squad 3. Dabei beleuchten die Serienschöpfer Michael Brandt und Derek Haas nicht nur die konkreten Einsätze der heldenhaften Protagonisten, sondern verschweigen auch nicht, welche Auswirkungen ein solches Leben auf das Privatleben hat – und das ist oft alles andere als heldenhaft.

In den USA entwickelte sich Chicago Fire zu einem verlässlichen Quotenerfolg, der nicht nur mehrere Folgestaffeln, sondern auch das Polizei-Spinoff Chicago P.D. nach sich zog, ein weiteres (Chicago Med) ist bereits in Arbeit. In Deutschland dauerte es ein wenig länger, bis Zuschauer an der Action-Drama-Serie teilhaben konnte, dafür liegen die ersten drei Staffeln mit insgesamt 69 Folgen inzwischen auf DVD und Blu-ray vor, die dritte erschien letzten Herbst. Wer die bereits durch hat, bekommt jetzt endlich Nachschub: Staffel 4 feierte unlängst seine Deutschlandpremiere und ist wie die Vorgänger auf dem Bezahlsender Universal Channel zu sehen. Und auch wenn es im Heimatland noch bis Mai dauert, bis diese abgeschlossen ist, über mangelnden Nachschub braucht sich keiner Gedanken zu machen: Im November beschloss die NBC, im Anschluss gleich eine fünfte Staffel produzieren zu lassen. Und so dürfte es auch in Zukunft genug Kinder geben, deren Wahl eines Traumberufs eine feurige Antwort findet.



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