Kritik

The Crow

„The Crow“ // Deutschland-Start: 28. Juli 1994 (Kino) // 10. November 2011 (DVD)

Nach langer Zeit wieder einmal gesehen und erneut für gut befunden. Alex Proyas schafft es, eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, und obwohl ich die Comic-Vorlage nicht kenne, behaupte ich einfach dass es ein durchwegs gelungener Film ist. In nur 100 Minuten Laufzeit begleitet man Eric Draven (Brandon Lee) auf seinem Rachefeldzug.

Es ist Halloween, seine Verlobte Shelly (Sofia Shinas) wurde von psychopatischen Gangstern vergewaltigt und umgebracht. Eric selbst musste das mit ansehen und wird im Anschluss aus dem Fenster geworfen. Er stirbt auf der Stelle, die Polizei trifft in einer verwüsteten Wohnung ein und findet die zwei Leichen. Ein Jahr später, erhält Eric Draven die Möglichkeit, sich an seinem Mörder zu rächen: Auf mysteriöse Weise steht er von den Toten auf und macht sich nun auf, die vier Verbrecher zu finden. Jeder Einzelne wird auf einfallsreiche Art und Weise umgelegt, die Polizei findet lediglich Dravens Markenzeichen, eine Symbol das eine Krähe darstellt, am Tatort wieder. In der Zwischenzeit erfährt der „Big boss of crime“ Top Dollar (Michael Wincott) von Erics Machenschaften und will sich diesem in den Weg stellen, um den letzten Überlebenden der verfolgten Gang zu beschützen …

Weltweit bekannt durch den tragischen Tod von Brandon Lee, hatte dieser Film bereits den Kultstatus erreicht, bevor er überhaupt auf der Leinwand zu sehen war. Genauso wie sein Vater, Bruce Lee, verstarb der Schauspieler während den Dreharbeiten. Laut DVD-Rückseite musste der Verlust mit aufwendigen Computeranimationen weggemacht werden, von denen ich ehrlich gesagt nichts erkennen konnte, umso besser. Begleitet von passender Musik, die von Graeme Revell und Trent Reznor (Nine Inch Nails) gemixt wurde, wird man also Zeuge wie The Crow, unter anderem in musikalischer Begleitung von The Cure, blutige Rache übt. Nach mehr als 10 Jahren wirkt der Film immer noch relativ frisch, wer ihn also noch nie gesehen hat, kann dies ohne Bedenken nachholen.

Credits

OT: „The Crow“
Land: USA
Jahr: 1994
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: David J. Schow, John Shirley
Vorlage: James O’Barr
Musik: Graeme Revell
Kamera: Dariusz Wolski
Besetzung: Brandon Lee, Ernie Hudson, Michael Wincott

Trailer

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The Crow
Der leider letzte Film mit Brandon Lee überzeugt mit einer sehr düsteren Atmosphäre und einen wirklich tollen Soundtrack
8von 10

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2 Responses

  1. Lorenz Mutschlechner

    Du Glücklicher! Meine Sucht scheint von Tag zu Tag größer zu werden 😉

    Den Film kann ich dir auf jeden Fall empfehlen, was die Comics angeht so habe ich bereits geschrieben, dass ich sie (noch) nicht kenne.

    Antworten

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