(„The Fast And The Furious: Tokyo Drift“ directed by Justin Lin, 2006)

Waren die ersten beiden Filme schon schlecht, so setzt der dritte Teil der Raser-Serie noch einen oben drauf, wobei die ersten beiden wenigstens action- und spannungsmäßig mehr zu bieten hatten wie ich finde. Der einzig wirkliche Unterschied zu den Vorgänger ist wie der Titel schon verrät der Schauplatz. Nun brennt nicht mehr der Asphalt auf den Straßen der Vereinigten Staaten sondern das Pflaster in der japanischen Hauptstadt wird Zeuge von schicken Autos und hübschen Frauen. Die Story dreht diesmal um einen amerikanischen Teenager (Lucas Black) der von seiner Mutter wegen schlechten Benehmen nach Tokio zu ihrem Ex-Ehemann verbannt wird. Dort findet er zwar wenig Freunde aber er wird bald auf die Szene der illegalen Straßenrennen aufmerksam. Der Zuschauer „darf“ nun erleben wie der Jugendliche seine Fähigkeiten verbessert um schließlich den Drift-King (Brian Tee) zu besiegen und dessen Freundin (Nathalie Kelley) auszuspannen. Unnötig zu erwähnen das ihm dies alles mehr oder weniger gelingen wird in den ca. 105 Minuten Laufzeit.
Der Film bietet nichts Neues und das Altbekannte wird schlechter als in den beiden ersten Filmen dargestellt. Alles sehr, sehr vorhersehbar, langweilig, langatmig und sinnlos. Am besten zeigt dies die Laufzeit die im Grunde recht kurz und dennoch in die Länge gezogen wurde um vermutlich Spielfilmlänge zu erreichen. Was Justin Lin da abgeliefert hat ist schon fast eine Frechheit, aber zum Glück habe ich das Geld nicht damals im Kino hinterlassen…

The Fast And The Furious: Tokyo Drift
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