(„Arsène Lupin“, directed by Jean-Paul Salomè, 2004)

Dieses Mystery-Abenteuer von Jean-Paul Salomè ist eine weitere Verfilmung des Buches von Maurice Leblanc. Vergleiche kann ich leider nicht aufstellen da ich weder das Buch noch ältere Verfilmungen kenne. Der Charaker an und für sich ist mir jedoch bekannt und ich war schon immer von diesen charismatischen, französische „Robin Hood“ angetan. Die Story spielt in Paris um 1900. Arsène Lupin (Romain Duris) tritt in die Fußstapfen seines angeblich ermordeten Vaters und Meisterdieb. Der Herzensbrecher Arsène sieht sich bald der hübschen und unheimlichen Josephine (Kristin Scott Thomas) gegenüber, die anscheinend auch den Mörder seines Vaters kennen soll. Sie erzählt ihm von einem kostbaren Schatz der mit Hilfe von drei goldenen Kreuzen und einer Karte gefunden werden kann. Lupin versucht nun in Besitz der Artefakte zu gelangen, doch schon bald merkt er, dass auch noch andere Parteien, wie etwa Gegner der Republik, hinter den Kreuzen her sind. Vor allem Duc de Dreux-Soubise (Robin Renucci) und sein Handlanger Beaumagnan (Pascal Greggory) machen ihm das Leben schwer. Außerdem kommt noch erschwerend hinzu, dass er seine Cousine und Tochter des Duc de Dreux-Soubise, Clarisse (Eva Green), geschwängert hat. Es beginnt nun eine teilweise, recht spektakuläre Suche nach dem Schatz. Schlussendlich wird Lupin ihn finden und auch erfahren, dass sein Vater in Wahrheit nie ermordet wurde und sein Sohn den Clarisse geboren hat, von Josephine entführt worden ist.
Der Streifen bietet in 130 Minuten Laufzeit eigentlich nicht viel. Die Story ist teilweise etwas undurchsichtig und es fällt schwer dem Faden zu folgen. Bildtechnisch kann der Streifen allerdings sehr gut mit seinen französischen Brüdern Pakt der Wölfe oder Vidocq mithalten, auch wenn man oft das Gefühl hat, dass die Cuts zu schnell verlaufen und somit einige Szenen sehr verwirrend und störend sind. Alles im allen ein weniger als durchschnittlicher Film den man nicht unbedingt gesehen haben muss.

Arsène Lupin
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