Kritik

„Arsène Lupin“ // Deutschland-Start: 11. Januar 2006 (DVD)

Dieses Mystery-Abenteuer von Jean-Paul Salomé ist eine weitere Verfilmung der Buchreihe von Maurice Leblanc. Vergleiche kann ich leider nicht aufstellen, da ich weder die Vorlage, noch ältere Verfilmungen kenne. Der Charakter ist mir jedoch bekannt, und ich war schon immer von diesem charismatischen, französischen Robin Hood angetan. Die Story spielt in Paris um 1900. Arsène Lupin (Romain Duris) tritt in die Fußstapfen seines angeblich ermordeten Vaters und Meisterdiebs. Der Herzensbrecher Arsène sieht sich bald der hübschen und unheimlichen Josephine (Kristin Scott Thomas) gegenüber, die anscheinend auch den Mörder seines Vaters kennen soll. Sie erzählt ihm von einem kostbaren Schatz, der mit Hilfe von drei goldenen Kreuzen und einer Karte gefunden werden kann. Lupin versucht nun, in Besitz der Artefakte zu gelangen, doch schon bald merkt er, dass auch noch andere Parteien, wie etwa Gegner der Republik, hinter den Kreuzen her sind.

Der Streifen bietet in 130 Minuten Laufzeit eigentlich nicht viel. Die Story ist teilweise etwas undurchsichtig und es fällt schwer, dem Faden zu folgen. Bildtechnisch kann der Streifen allerdings sehr gut mit seinen französischen Brüdern Pakt der Wölfe oder Vidocq mithalten, auch wenn man oft das Gefühl hat, dass die Cuts zu schnell verlaufen und somit einige Szenen sehr verwirrend und störend sind. Alles im allen ein weniger als durchschnittlicher Film, den man nicht unbedingt gesehen haben muss.

Credits

OT: „Arsène Lupin“
Land: Frankreich
Jahr: 2004
Regie: Jean-Paul Salomé
Drehbuch: Jean-Paul Salomé, Laurent Vachaud
Vorlage: Maurice Leblanc
Musik: Debbie Wiseman
Kamera: Pascal Ridao
Besetzung: Romain Duris, Kristin Scott Thomas, Robin Renucci, Pascal Greggory, Eva Green



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Arsène Lupin
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