Und dann kam Polly Frontpage

…und dann kam Polly

Kritik

„…und dann kam Polly“ // Deutschland-Start: 4. März 2004 (Kino)

Ich habe den Film von John Hamburg nun bereits zum dritten mal gesehen und bin immer noch begeistert. Normalerweise interessiert mich dieses Genre der Komödie/Romantik eher weniger, doch Ben Stiller schafft es diesen Film das gewisse Etwas zu geben. Seine Art, „komisch“ zu schauspielern, und seine Mimik sind grandios und für mich persönlich überholt er Jim Carrey in meiner persönlichen Komiker-Rangliste. Die Story des Films ist sehr einfach gehalten und von daher auch nicht aufregend. Reuben Pfeffer (Ben Stiller) wird in seinen Flitterwochen von seiner Frau Lisa (Debra Messing) betrogen. Als er sie mit ihrem Tauchlehrer (Hank Azaria) im Bett erwischt, verlässt er sie. Gemeinsam mit seinem hochstaplerischen Kumpel Sandy (Phillip Seymour Hoffman) begibt er sich auf eine Party um sein neues Single-Leben zu genießen und trifft dort auf die bezaubernde Polly Prince (Jennifer Aniston). Sofort verliebt sich Reuben in die schöne und spontane Polly doch führt sie ein etwas chaotischeres Leben als die anständige und „ordnungssüchtige“ Mr. Pfeffer. Von nun an beginnt ein neuer Abschnitt im Leben von Reuben, der viele Tücken und Überraschungen für ihn aufwarten lässt…

In ca. 90 Minuten Laufzeit habe ich mich wunderbar amüsiert. Die Länge ist gut gewählt, denn eine Ausdehnung der Spielzeit würde dem Film nicht gut tun. So bleibt der Film ein nettes Popcorn-Movie, das durch einen wunderbaren Ben Stiller sehr unterhaltsam ist. Die Rolle von Jennifer Aniston beschränkt sich leider auf ihre Attraktivität, denn schauspielerisch bekommt sie leider nicht die Möglichkeit sich zu beweisen.

Credits

OT: „Along Came Polly“
Land: USA
Jahr: 2004
Regie: John Hamburg
Drehbuch: John Hamburg
Musik: Theodore Shapiro
Kamera: Seamus McGarvey
Besetzung: Ben Stiller, Jennifer Aniston, Phillip Seymour Hoffman



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