Die Zahl des Tages: 67. Eben so viele Adaptionen von „Robin Hood“ für Kino und TV zählt die englische Wikipedia-Seite. Viele große Namen sind da zu finden, Russel Crowe spielte den ehrvollen Wegelagerer aus den englischen Wäldern (Robin Hood) ebenso wie Errol Flynn, Kevin Costner, Douglas Fairbanks, Sean Connery, Lex Barker, ja sogar Margaret Rutherford. Und auch in animierter Form buhlte so manches Studio um die Gunst des Zuschauers, am bekanntesten hiervon waren sicher die Disney-Version von 1973 und die Animeserie aus dem Jahr 1990. Braucht es da wirklich noch einen neuen Versuch?

Oh ja, meinten offensichtlich Schauspieler Max Boubil und Regisseur Anthony Marciano und arbeiteten nach Große Jungs erneut zusammen. Doch dieses Mal soll die wahre Geschichte erzählt werden. Und der zufolge überfiel Robin Hood ausschließlich die Armen, Frauen und Alte – schließlich können die sich nicht wehren. Wem das komisch vorkommt, liegt richtig, der französische Film ist eine Parodie im Stil des Mel-Brooks-Klassikers Robin Hood – Helden in Strumpfhosen. Schon damals hielt sich die Begeisterung der Kritiker in Grenzen, den französischen Kollegen erging es da heuer nicht besser. Das Publikum schien sich jedoch nicht sonderlich daran zu stören, rund 240.000 Menschen stürmten in der Startwoche in die Kinos. Der Lohn: Platz vier in den französischen Charts.

Robin des bois, la véritable histoire [Trailer]
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