Kritik

Ein Fressen Für Die Geier

„Two Mules For Sister Sara“ // Deutschland-Start: 12. Februar 1970 (Kino) // 2. August 2007 (DVD)

Ein durchschnittlicher Western, den da Don Siegel hervorgebracht hat. Ein wie immer cooler Clint Eastwood alleine rettet die dünne Story da aber auch nicht unbedingt. Der Söldner Hogan (Clint Eastwood) trifft auf die angebliche Nonne Sara (Shirley MacLaine), die sich mit einer Bande von Outlaws herumschlägt. Kurzerhand beschließt er, die Frau vor der lüsternden Meute zu retten und erfährt anschließend von ihr, dass sie gewisse Kenntnisse von einer französischen Garnison hat. Zufälligerweise ist Hogan genau auf dem Weg zur besagten Kaserne. Im Auftrag der dort unterdrückten Mexikaner, soll er der ausländischen Schreckensherrschaft ein Ende bereiten. Der Weg dorthin ist jedoch nicht so einfach mit einer frommen Geistlichen im Schlepptau. Irgendwie schafft es das seltsame Duo dennoch bis in den mittelamerikanischen Staat und trifft dort auf Hogans Kontaktmann der aber bereits im Sterben liegt. Wieder einmal muss der amerikanische Held, die schlecht organisierten, aber kampfwilligen Mexikaner anführen.

Nichts wirklich Aufregendes in gut 110 Minuten Laufzeit, dafür aber Altgewohntes. Wer das Genre mag, wird auch diesen Film nicht langweilig finden. Erwähnenswert wie immer die grandiose Musik von Ennio Morricone, die in diesem Genre für mich unübertroffen ist. Ein Western für einen netten Abend zum Relaxen, mehr aber auch nicht.

Credits

OT: „Two Mules For Sister Sara“
Land: USA, Mexiko
Jahr: 1970
Regie: Don Siegel
Drehbuch: Albert Maltz
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Gabriel Figueroa
Besetzung: Clint Eastwood, Shirley MacLaine

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Ein Fressen für die Geier
6von 10

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