(„Batman Begins“ directed by Christopher Nolan, 2005)

Die Rückkehr der Fledermaus mit Starbesetzung ist Christopher Nolan wunderbar gelungen. Basierend auf DCs Comicbook holt Nolan den Superhelden aus der Tiefe wieder zurück. Gespielt wird Batman aka Bruce Wayne von einem überragenden Christian Bale.
Nach dem tragischen Tod seiner Eltern, durchlebt Bruce ein aufregendes Leben und lernt seine Sinne zu schärfen. Nach langjähriger Abwesenheit kehrt er als Batman nach Gotham zurück. Er will die heruntergekommene Metropole aus dem Sumpf des Verbrechens und der Korruption befreien. An seiner Seite stehen der treue Butler Alfred (Michael Caine) und Lucius Fox (Morgan Freeman), ein Erfinder von Wayne Enterprises, der ihn mit Waffen und Ausrüstung unterstützt. Seine einzigen Verbündeten bei den Behörden sind Stg. Jim Gordon (ein Gary Oldman in einer ungewohnten Rolle für ihn) und die Staatsanwältin Rachel Dawes (Kathie Holmes).
Der Mafiaboss Carmine Falcone (Tom Wilkinson) hat unterdessen einen Pakt mit dem mysteriösen Dr. Jonathan Crane (Cillian Murphy) geschlossen. Crane handelt im Auftrag von Ra’s Al Ghul aka. Henri Ducard (Liam Neeson) der die Wasserversorgung von Gotham mit einem psychotischen Gift zu verseuchen will. Batman gelingt zwar das Gröbste zu verhindern, doch die Narrows der Stadt versinken im Chaos und außerdem treibt  ein neuer Psychopat sein Unwesen: der Joker.
Der Film endet hier und stellt somit den wahren Beginn der „millerschen“ Batman-Story dar. Das Comic von Frank Miller der die Figur in den 80er Jahren geprägt hat, steht bereits als Film in Planung. Das Comicheft ist zwar viel extremer und härter was Batmans Selbstjustiz angeht, doch schafft es der Film recht gut die düstere Atmosphäre des Comics wiederzugeben. Neben „Sin City“ würde ich Nolans Batman als die gelungenste Comic-Adaption der letzten Jahre nennen. Hans Zimmer hat gemeinsam mit James Newton Howard den Soundtrack hinzugefügt, doch kann ich diesmal nichts kritisieren. Er ist solide und passend wenn auch nichts Besonderes.
Wer auf gute Action mit klasse Plot steht und dabei ein Auge zudrücken kann wenn die Konsequenz des Comicbook ein wenig entschärft wurde, der wird an diesem Film seine Freude haben!

Batman Begins
3.4 (68%) 5 Artikel bewerten

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Eine Antwort

  1. Candide

    Hab mir jetzt gemeinsam mit dem Sequel „The Dark Knight“ die BD geholt. Beide Filme können quasi nahtlos hintereinander angesehen werden, Nolan hat hervorragende Arbeit geleistet.

    Die Symbiose von Millers Batman mit klassischen Elementen und Goyers/Nolans Ideen (wie u.a. das neue Batmobil, den Tumbler um das Offensichtlichste zu erwähnen) würdigen die klassische Comicfigur zeigen aber gleichzeitig Eigenständigkeit und Innovation auf.

    Die Extras der Blu sind zwar nicht bahnbrechend aber zeigen durchaus interessante Aspekte vor allem was die Stunts angeht. Nolan setzt hier sehr viel auf Special-Effects weniger auf CGI was heutzutage nicht selbstverständlich ist. Dass der Tumbler oder das Batpod beispielsweise wirklich straßentauglich sind und von Grund auf inklusive Motor und Fahrwerk extra für die Filme gebaut wurden beeindruckt unheimlich.

    Schade fand ich aber dass man Heath Ledger außen vor lässt. Es wird (fast) kein Wort über die geniale Darstellung des Jokers verloren, sein tragisches Ableben in keinem Satz erwähnt, vielmehr wird Christian Bale in den Himmel gelobt.

    Bleibt zu hoffen dass der dritte nolensche Batman der Gerüchte zufolge 2011 kommen soll diese Qualität beibehält und sogar einen oben draufsetzt. Mit Harvey Dent der im letzten Teil zum Two Face wurde hat man schon mal eine gute Prämisse…

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