Der Film ist eine Biographie des amerikanischen Komiker Andy Kaufman und versucht, dessen Lebensstil bzw. dessen Lebenswert dem Zuschauer nahe zu bringen. Jim Carrey, der in die Hauptrolle des Andy Kaufman schlüpft, zeigt einmal mehr, was für ein außergewöhnlicher Schauspieler er ist und vor allem welche starke und aussagekräftige Mimik er beherrscht. In ca. 120 Minuten Laufzeit sieht der Zuschauer den Aufstieg und den Fall des Star-Komikers, der mit seinen Publikum ein Hass/Liebe-Beziehung führt. Er schockiert sein Publikum stets mit neuen, total überzogenen Reaktionen und Handlungen und sorgt stets dafür, dass er im Mittelpunkt steht. Bei Andy Kaufman ist alles nur Show und alles, was er seinem Publikum bietet, ist Betrug und bloß gespielt. Er treibt es immer weiter auf die Spitze, bis er eines Tages feststellt dass er an Krebs erkrankt ist.
Ehrlich gesagt kann ich dem Film nicht viel abgewinnen und verstehe nicht 100% die Aussage. Bei Andy Kaufman ist eben alles nur Show und was er seinem Publikum bietet ist eine Farce. Trotzdem hat der Film etwas, das es wert ist gesehen zu werden, und sei es nur wegen Jim Carreys hervorragender schauspielerischen Leistung.

Der Mondmann
4.25 (85%) 4 Artikel bewerten

6 Responses

  1. movie-struck

    Zuerst dachte ich, der Film wird nichts mehr, doch nach etwa 40 Minuten ist man dann irgendwie in der Geschichte drin und kann gespannt, interessiert dem restlichen Geschehen, sowie der wie immer hervorragenden Leistung Jim Carreys folgen. Dass es Andy Kaufman wirklich gegeben hat, interessierte mich hierbei wenig, deshalb habe ich den Film nicht als Biografie, sondern einfach als Komödie betrachtet. Ganz ok.

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  2. Candide

    Naja ich finde schon dass die Biographie eigentlich der Knackpunkt ist oder etwa nicht?

    Ich kann mich aber zu wenig an den Film erinnern um jetzt wirklich hier eine Dikussion zu starten.

    P.S.: Ich habe mir erlaubt den Text etwas zu ändern da es wohl beim damaligen Import erhebliche Probleme gegeben hat und der Text teilweise unleserlich bzw. unverständlich war. Außerdem gibt es nun ein Bewertungsfeld.

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  3. movie-struck

    Sicherlich ist es so gedacht, dass die Biografie den Knackpunkt darstellt, ich sage lediglich, dass ich es für mich ausblendete, da ich Kaufman nicht kenne/kannte und dieser an sich mich nicht interessiert.

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  4. Candide

    Na gut dann bleibt aber wahrlich wenig übrig soweit ich mich wie schon erwähnt erinnern kann.

    Ich kannte den Mann übrigens auch nicht, doch gerade deshalb war der Film interessant da er mich neugierig gemacht hat ob Kaufman nun tatsächlich so war oder nicht. Als Biographie taugen die meisten Filme wohl nichts, als Hinweis dass es etwas gibt was man noch nicht weiß aber kennen lernen sollte allerdings schon.

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  5. movie-struck

    Es ist aber ein himmelweiter unterschied ob eben Kaufman selbst seine Biografie gespielt hätte oder ob Jim Carrey diese spielt. Carrey ist einer meiner Lieblingsdarsteller, geht es um Mimik und Gestik. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir der gleiche Film eben mit dem echten Kaufman gefallen hätte. Irgendwie scheine ich mich unklar auszudrücken 😀
    Klar nehme ich die Anregung die hinter solchen Filmen steckt auch gerne entgegen, und bei diesem interessierte mich das Angebot eben nicht. Deswegen beschränkte sich meine Begeisterung auf Jim Carreys Darbietung und nicht auf etwas Interessantes, Neues. Wie gesagt, in diesem Fall. „Schmetterling und Taucherglocke“ erregte meine tiefe Interesse, für den betroffenen Menschen und dessen Krankheit, nur als Beispiel.

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