(„Chasing Amy“ directed by Kevin Smith, 1997)

Chasing AmyDer abschließende Teil der Jersey-Trilogie konnte mich zwar nicht vom Hocker hauen aber er besitzt den typischen Stil von Kevin Smith und der macht den Film absolut sehenswert.

Die Story handelt von Holden McNeill (Ben Affleck) und Banky Edwards (Jason Lee), zwei Zeichner die mit dem Comic-Heft „Bluntman And Chronic“ ihr Geld verdienen. Das Comic basiert auf zwei tollpatschige Kiffer: Jay & Silent Bob (Jason Mewes und Kevin Smith). Auf einer Messe treffen die zwei Künstler auf eine hübsche Blondine namens Allyssa Jones (Joey Lauren Adams) in der sich Holden sofort verliebt. Als er jedoch entdeckt dass Alyssa lesbisch ist, fängt ein riesengroßes Chaos an das, das Leben der drei Protagonisten erheblich verändert wird.

Lügen, Vorurteile, Homophobie und Homosexualität, die katholische Kirche, Liebe, Hass und Freundschaft. Dies sind die Themen die Kevin Smith wie immer sehr gekonnt und mit viel Humor behandelt und dies auf sehr intelligente Art und Weise. Die kritische Aussage ist dabei nicht zu übersehen und wird dem einen oder anderen so gar nicht schmecken. Des öfteren wird sich der Zuschauer die Frage stellen: „Bin ich auch so? Bin ich wirklich so ungemein ignorant und halte ich wirklich an alte Werte und Traditionen fest ohne diese zu hinterfragen?“.

Nach Clerks und Mallrats, schafft es Kevin Smith einmal mehr sein Publikum zu begeistern und wird dies später mit Dogma, Jay & Silent Bob Strike Back und den im deutschen Sprachraum noch unveröffentlichten Clerks II, weiterführen. Der hochgelobte Comic-Schreiber und Regisseur fügt seinem eigenen, kleinen Film-Universum ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu und tut gut daran an den eingeschlagenen Kurs festzuhalten.

Chasing Amy
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Chasing Amy
Würdiger Abschluss der Jersey-Trilogie auch wenn mich diesmal Kevin Smith nicht gerade vom Hocker hauen konnte
6von 10

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