Kritik

„Todesmelodie“ // Deutschland-Start: 2. März 1972 (Kino)

Der zweite Teil der großen Amerika-Trilogie von Sergio Leone handelt zu der Zeit der mexikanischen Revolution. Der irische Sprengstoffexperte John H. Mallory (James Coburn) und der mexikanische Bandit Juan Miranda (Rod Steiger) wollen gemeinsam in die USA flüchten, denn in Mexiko herrscht Krieg: die mexikanische Revolution. In zweieinhalb Stunden Laufzeit erleben die beiden Hauptdarsteller so einiges und sehen sich schlussendlich konfrontiert mit dem General Huerta (Franco Graziosi), der auf Befehl des Diktators Santerna (Rik Battaglia) handelt.

Die Story ist eigentlich sehr simpel, doch Leone schafft es wie immer, dass in der gesamten Spielzeit keine Langeweile aufkommt und der Zuschauer sehr gebannt vom Treiben auf dem Bildschirm ist. Ich persönlich finde den Film sehr gelungen, jedoch ist er in meinen Augen der schwächste Western aus dem Hause Sergio Leone. Die musikalische Untermalung wurde wie immer von Ennio Morricone komponiert und ist einfach wunderbar, wenn auch etwas eigenartig und ungewohnt für einen Spaghetti-Western. Besonderes Lob gebührt einmal mehr, den wunderbaren Weitwinkel-Aufnahmen, die meines Erachtens bis heute unerreichbar sind.

Credits

OT: „Giù la testa“
Land: Italien
Jahr: 1971
Regie: Sergio Leone
Drehbuch: Luciano Vincenzoni, Sergio Donati, Sergio Leone
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Giuseppe Ruzzolini
Besetzung: James Coburn, Rod Steiger, Franco Graziosi, Rik Battaglia, Romolo Valli

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Todesmelodie
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