Der Film beginnt mit einem sehr provokanten Monolog gegen das Spießbürgertum, gesprochen vom Hauptdarsteller Renton, gespielt von einem grandiosen Ewan McGregor. Die Story handelt von einer Gruppe Heroinabhängiger aus Schottland und deren alltäglichen Probleme.
Der Anfang ist ziemlich turbulent und befördert dem Zuschauer gleich in eine Szene in der Drogen an der Tagesordnung stehen. Schnell wird Renton klar dass er von dem Scheiß weg muss, doch natürlich ist das bei einem H-Süchtigen leichter als gesagt. Der erste Entzugs-Versuch scheitert noch, doch der zweite scheint ihm zu gelingen. Renton flüchtet von seiner Heimatstadt Edinburgh nach London. Er hofft so seinen alten Bekannten und Freunde aus dem Weg zu gehen. Das klappt auch soweit ganz gut bis plötzlich Begbie (Robert Carlyle) auftaucht. Er ist auf der Flucht und versucht noch einen großen Drogendeal in der englischen Hauptstadt über die Bühne zu bringen. Dazu braucht er aber die Hilfe von Renton und dessen alter Junkie-Freunde Spud (Ewen Bremner) und Sick Boy (Johnny Lee Miller). Den vier Jungs gelingt es tatsächlich eine beachtliche Menge an Rauschmitteln zu verticken, doch Renton macht sich mit dem Geld aus dem Staub. Der Film endet wieder mit einem Monolog des Hauptdarstellers, der wiederum sehr provokant ist.
Viel bleibt nicht übrig zu sagen, außer dass Danny Boyle hiermit sicherlich ein Glücksgriff gelungen ist. Der Film ist einmalige Spitze und überzeugt durch eine realistische Darstellung der Drogenszene mit teilweise schockierenden Bildern, aber auch mit reichlich schwarzem Humor.

Trainspotting
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