SOKO Leipzig Das Auge Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Steffen Junghans/Uwe Frauendorf

SOKO Leipzig: Das Auge

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„SOKO Leipzig: Das Auge“ // Deutschland-Start: 2. Oktober 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Es ist ein besonderer Tag beim Team: Leiterin Ina Zimmermann (Melanie Marschke) hat endlich jemanden für die freie Stelle gefunden und präsentiert den neuen Kollegen Dirk Trebbe (Simon Böer). Doch während sie und auch Kim Nowak (Amy Mußul) den Neuen willkommen heißen, kommt es schnell zu Streitigkeiten zwischen diesem und Moritz Brenner (Johannes Hendrik). Dabei müssen die vier dringend zusammenhalten, als ein neuer Fall ansteht, der sie alle vor ein großes Rätsel stellt. So behauptet die Polizistin Jana Zschocke (Altine Emini), einen Mann getötet zu haben. Nur wurde der Mörder längst gefunden. Was also bezweckt ihre Kollegin da? Weshalb erzählt sie das alles? Und bald wird es noch komplizierter …

Ein konfliktreicher Neustart

Willkommen zurück, SOKO Leipzig. Nachdem Fans rund ein halbes Jahr hatten warten müssen seit der Folge Die Zeit heilt alle Wunden, wo es um einen versuchten Mörder ging, der wieder auf freiem Fuß ist, stehen nun neue Geschichten aus der beliebten ZDF-Krimiserie an. Das ist schon irgendwie beachtlich bei einer Serie, die schon so lange produziert wird. Genauer steht die 27. Staffel des Dauerbrenners. Und auch diese wird wieder richtig lang werden, zwei Dutzend neue Folgen werden es sein. Mit Das Auge geht es los, es ist die 566. Episode des TV-Krimis. Leider macht diese aber nicht so wirklich Lust auf weitere Folgen, auch wenn hier versucht wurde, einmal richtig groß aufzutrumpfen und das Publikum mit einer besonders kniffligen Situation zu fesseln.

Dabei dauert es eine Weile, bis diese wirklich als solche zu erkennen ist. Denn zunächst gilt es ja den Neuen einzuführen, nachdem in der vorherigen Staffel mit großem Aufwand das Urgestein Jan Maybach nach über 500 Folgen im Einsatz getötet wurde. Seither fehlte im Team jemand. Und offensichtlich meinte man bei SOKO Leipzig: Das Auge, dass die beste Einführung eine konfliktreiche ist. Genauer kommt es zum Streit zwischen den beiden Männern. Dabei weiß man gar nicht so genau, wen man von den beiden in dem Moment schlimmer findet. Während Trebbe als gleichgültiger Eisklotz gezeigt wird, wird Brenner zum kindischen Hitzkopf. Das wird von den beiden Frauen anschließend zwar ausgiebig kritisiert, macht die Szene aber nicht besser.

Völlig übertrieben

Die Geschichte selbst ist auch nicht so toll geworden. Anfangs ist das Rätselraten zwar noch groß. Warum sollte jemand einen Mord gestehen, den er mit ziemlicher Sicherheit nicht begangen haben kann? Das ist besonders verwirrend, da die betreffende Person auch noch Polizistin ist – was gar keinen Sinn ergibt. SOKO Leipzig: Das Auge fährt anschließend aber schwere Geschütze auf, da geht es auf einmal richtig hoch her. Das darf man dann total spannend finden, weil sich das Quartett in einer richtig schwierigen Situation wiederfindet. Oder auch irgendwie doof, weil das alles wahnsinnig übertrieben ist. Auch wenn es nachvollziehbar ist, dass man dem Neuen einen besonderen Fall spendieren will, das ist schon recht lächerlich geworden. Nächstes Mal geht es in Letzte Umarmung um einen verzweifelten Mann, der sich mit einer Bombe umbringen will.

Credits

OT: „SOKO Leipzig: Das Auge“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Eline Gehring
Drehbuch: Markus Hoffmann, Marlon del Mestre
Musik: Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa
Kamera: Julia Schlingmann
Besetzung: Melanie Marschke, Simon Böer, Amy Mußul, Johannes Hendrik Langer, Daniel Steiner, Michael Rotschopf, Altine Emini, Gunnar Titzmann, Thomas Limpinsel

Bilder

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SOKO Leipzig: Das Auge
fazit
„SOKO Leipzig: Das Auge“ führt einen neuen Kollegen ein und verwirrt mit einem falschen Geständnis einer Polizistin. Die Geschichte fängt rätselhaft an, wird dann aber völlig übertrieben. Und auch die Streitereien nerven.
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