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Die Welt ist komplizierter geworden. Das zeigt ein Blick auf das Programm des diesjährigen goEast Film Festivals: Bereits zum 19. Mal laden die Veranstalter in Wiesbaden dazu ein, mit ihnen das Kino aus Ost- und Mitteleuropa gemeinsam zu entdecken. Und das ist in einer Zeit, die von zunehmenden nationalen Konflikten geprägt ist, von großer Bedeutung. Aber nicht alle Beiträge des Filmfests sind politischer Natur, viele handeln auch von dem schwierigen Miteinander der Generationen. Da passt es doch sehr gut, dass neben den vielen aktuellen Filmen – ein Großteil der 10 Spiel- und 6 Dokumentarfilme des Wettbewerbs sind Deutschlandpremieren – auch zahlreiche Klassiker auf ihre (Wieder-)Entdeckung warten.

Außerdem sollen zwischen dem 10. und 16. April 2019 wieder kräftig Brücken gebaut werden, sowohl innerhalb des Publikums wie auch im Austausch mit den Künstlern vor Ort. Unter anderem werden die Filmemacher Krzyzstof Zanussi und Sergei Loznitsa zu Gast sein. Und auch der unermüdliche Schauspieler Kida Khodr Ramadan lässt es sich nicht nehmen, sein Regiedebüt Kanun persönlich vorzustellen. Ans Herz legen wollen wir euch darüber hinaus ein paar Filme, die wir vorab sehen konnten: die polnische Zeitreiseromanze The Man with the Magic Box, sowie die beiden ungarischen Filme Sunset und Ruben Brandt, Collector. Der erste ist ein ungewöhnliches, teils surreales Historiendrama, der zweite ein durchgeknallter Animationsfilm.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.filmfestival-goeast.de.

Unsere Rezensionen von goEast 2019

goEast Film Festival 2019 (10. – 16. April 2019)
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