Rund drei Monate müssen wir uns noch gedulden, bis die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt. Wer sich bis dahin die Zeit vertreiben möchte, für den haben wir einen Tipp: das 11mm in Berlin. 2004 wurde es als erstes Filmfest weltweit gegründet, das sich dem Fußball verschrieben hat. Es findet mittlerweile jährlich im März für fünf Tage statt und zeigt rund 60 Filme, welche die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Fußballs beleuchten. Die nunmehr 15. Ausgabe des etwas anderen Festivals steht dabei unter dem Thema „Fußball & Macht“.

Los geht es am 22. März 2018 mit The Workers Cup. Die Dokumentation wirf einen Blick auf die Vorbereitung der WM 2022 in Katar und lässt dabei die Arbeiter zu Wort kommen. Wer sind sie? Woher stammen sie? Wie ist es, in dem arabischen Land zu arbeiten? Dokumentarfilme sind ohnehin wieder stark vertreten: Les rebelles du foot porträtiert Fußballer, die sich gegen politische Unterdrückung wehren, Triumph begleitet die albanische Nationalmannschaft zu ihrer ersten EM-Teilnahme 2016.

Die Spielfilmfraktion ist durch die Schweizer Komödie Flitzer vertreten oder auch den russischen Familienfilm Lucky Trouble um einen Autor, der aufgrund einer Verwechslung zum Kindertrainer seiner Heimatstadt wird. Apropos Russland: Passend zur WM gibt es dieses Jahr eine Retrospektive zum Thema „Fußball im russischen Film“. Ganz neu ist hingegen der Jurypreis „Fußballfilm des Jahres“, der 2018 das erste Mal verliehen wird.

Mehr Infos unter www.11-mm.de.

Unsere bisherigen Rezensionen vom 11mm 2018

11mm (22. – 26. März 2018)
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