„The Good Cop“ // Deutschland-Start: 22. März 2005 (DVD)

Kritik
Lasse Spang Olsen, kann mich nach In China essen sie Hunde noch deutlicher überzeugen von seinem Talent. Was für eine wunderbare, dänische Gangsterkomödie mit tiefschwarzen Humor.

Die Story ist ein wenig verstrickt aufgebaut, aber gerade deshalb so witzig und spannend. Jens (Kim Bodnia), der The Good Cop, gerät zwischen die Fronten diverser Mafiaclans, einer Rastafari-Gang und deutschen Touris. Dies alles hat er seinen Kumpels zu verdanken: Angeführt von Thomas (René Diff) hat die Bande nämlich einen Container geklaut, in dem sich Seidenkleider der chinesischen und Heroin der lettischen Mafia befanden. Die Jungs verkaufen den Container an eine Rastafari-Gang, die das Dope wiederum an die Serben gegen eine Ladung Gettoblaster eintauscht. Logischerweise wollen alle Gangster ihre Waren zurück und da Thomas bei einem Unfall sein Gedächtnis verloren hat, versucht Jens nun alle Parteien zu befriedigen. Gleichzeitig aber muss er seinen Beruf bei der Polizei als Drogenfahnder nachgehen.

In nur 90 Minuten Laufzeit schafft es der Regisseur abermals mich zu begeistern. Der schwarze Humor ist einfach nur köstlich und die Story ist sehr mitreißend und spannend. Kim Bodnia ist wie für dieses Genre geboren, der Schauspieler ist echt klasse, wobei keiner der anderen Akteure zu bemängeln ist. Die musikalische Untermalung vom Norweger George Keller ist dabei sehr modern gehalten und der oft einsetzende basslastige Techno-Sound macht das Geschehen noch rasanter.

Credits
OT: „Den Gode Strømer“
Land: Dänemark
Jahr: 2004
Regie: Lasse Spang Olsen
Drehbuch: Kim Bodnia, Lasse Spang Olsen
Musik: George Keller
Kamera: Lasse Spang Olsen
Besetzung: Kim Bodnia, René Diff



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The Good Cop
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