(„GoldenEye“ directed by Martin Campbell, 1995)

Der siebzehnte Bond, dirigiert von Martin Campbell, der im Jahre 2006 wieder mit „Casino Royale“ den Charakter von Ian Flemming unter seine Fittiche nehmen wird.
Ich war schon immer vom charismatischen britischen Geheimagenten fasziniert, auch wenn der Bond der 90er nicht unbedingt zu meinen Lieblingen zählt. Die Story dreht sich dem Genre üblich, um einen Bösewicht der es mit der Welt aufnehmen will. James Bond (Pierce Brosnan) aka 007, hat die Aufgabe dies zu verhindern. Der Oberschurke ist ausgerechnet Alec Trevelyan (Sean Bean), der einst selbst Geheimagent des MI6 war. Gemeinsam mit der sadistischen Psychopathin Xenia Onatopp (Famke Janssen) und dem russischen General Ourumov (Gottfried John), stiehlt Alec einen Hi-Tech Hubschrauber des französischen Militärs den er braucht um eine russische Satellitenstation zu überfallen. Das eigentliche Ziel ist in Besitz der Zugangscodes des Satelliten GoldenEye zu kommen, dessen elektromagnetische Strahlen sämtliche Elektrogeräte zerstören können. Alec plant per Hack-Angriff übers Internet, Unmengen an Geld von Londoner Banken zu stehlen und dann mit Hilfe von GoldenEye die Computer zu vernichten um eine Rückverfolgung der Transaktion unmöglich zu machen. Bond muss dies natürlich verhindern und gemeinsam mit der schönen russischen Natalya Fyodorovna Simonova (Izabella Scorupco) gelingt ihm dies auch.
Der Film ist der beste Bond mit Brosnan in der Hauptrolle, doch kommt er nie und nimmer an die alten Streifen heran. In den Bond-Streifen der „Neuzeit“ fehlen mir einfach die Superschurken die anscheinend durch billige Terroristen ausgetauscht wurden. An Spezialeffekten und atemberaubenden Szenen fehlt es den Film hingegen gar nichts und kann in gewohnter Bondmanier (d.h. total übertrieben) überzeugen.
In 130 Minuten Laufzeit wird der Zuschauer prächtig unterhalten und das ist es was bei solchen Streifen zählt.

James Bond 007 – GoldenEye
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