(„The Dirty Dozen“ directed by Robert Aldrich, 1967)

Ein wirklich außergewöhnlicher Kriegsfilm, den da Robert Aldrich dirigiert hat. Der Streifen brilliert nicht nur mit seiner Starbesetzung sondern vor allem mit einer wirklich fesselnden, über 140 Minuten langen Story, angesiedelt während des 2.Weltkrieges.
Das dreckige Dutzend ist eine Bande von amerikanischen Kriegsverbrechern, die aus dem Gefängnis geholt werden um eine geheime Mission hinter den feindlichen Linien durchzuführen. Ihr Ziel ist es ein Schloss in Rennes, Frankreich, zu infiltrieren und dort so viele deutsche Offiziere wie möglich umzubringen. Man erwartet sich eine hohe Anzahl von hochgradigen deutschen Soldaten und eine ebenso gute Bewachung der Anlage. Deshalb wird von Major General Worden (Ernest Borgnine) der berüchtigte Major John Reisman (Lee Marvin) engagiert um das „dreckige Dutzend“ zu einer Elite-Gruppe zu formen. Der Major selbst gilt als harter Hund und in einem speziell, eingerichteten Lager lernt er den Soldaten diverse Strategien, Kampftechniken und vor allem Disziplin. Als Motivation wird den Verbrechern bei erfolgreicher Mission, ein vollständiger Straferlass versprochen.
Als schlussendlich das Schloss angegriffen wird, gerät einiges außer Kontrolle, doch es gelingt den Männern das Gebäude samt deutschen Offizieren und Unschuldigen in die Luft zu jagen. Einigen wenigen gelingt es sogar zu flüchten, wenn auch verletzt. Das Ganze endet in einem Krankenhaus, wo die Überlebenden noch einmal von Major General Worden besucht und gelobt werden.
Der Film dauert zwar relativ lange, doch vergeht die Zeit wie im Fluge. Die Ausbildung nimmt einen großen Teil der Laufzeit in Anspruch, der eigentliche Überfall ist eher kurz, zeigt aber die Perversität und Sinnlosigkeit des Krieges. Es ist schwierig einzelne Szenen zu nennen, denn der ganze Film ist sehr kritisch und oft auch sarkastisch aufgebaut und somit eine einzige Kritik an den Krieg. Gepaart mit einer spannenden Story ist der Film ein wirkliches Muss. Zu erwähnen sind noch die wunderbaren Leistungen eines Charles Bronson als „Dirty Dozen“-Mitglied, Joseph T. Wladislaw und George Kennedy als jähzorniger Major Max Armbruster.

Das dreckige Dutzend
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