Kritik

„The Wild Bunch“ // Deutschland-Start: 3. Oktober 1969 (Kino)

Der wohl berühmteste Western von Sam Peckinpah konnte mich ehrlich gesagt nicht sonderlich begeistern. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit zu hohen Erwartungen an den Film herangegangen bin und die Tage vorher stets grandiose Italo-Western geguckt habe. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um einen sehr gelungenen Film, der keineswegs langweilig oder trashig ist. Die Besetzung ist sehr gut gelungen mit William Holden als Pike Bishop und Ernest Brogine als Dutch Engstrom. Aber wer mich wirklich überzeugt hat, war Warren Oates, der die sehr interessante Figur des Lyle Gorch spielt.

Die Story ist sehr solide und gut erzählt: Pike Bishop und seine Bande von Outlaws überfallen die Eisenbahngesellschaft, doch sie werden in eine Falle gelockt und fliehen von nun an vor den Eisenbahn-Agenten und diversen Kopfgeldjägern. Bishop und seine Bande zieht es nach Mexiko wo sie die Bekanntschaft des mexikanischen General Mapache (Emilio Fernàndez) machen. Dieser überzeugt die Outlaws, für ihm einen Überfall auf einen Waffentransport des amerikanischen Militärs zu machen.

Wie gesagt kein schlechter Film, aber insgesamt doch etwas enttäuschend. Ein Pluspunkt (wie so oft bei Western der 60/70er) ist die gelungene musikalische Untermalung von Jerry Fielding. Kameratechnisch bietet der Film nicht viel Aufregendes, sondern setzt auf ordentliche, klare Aufnahmen.

Credits

OT: „The Wild Bunch“
Land: USA
Jahr: 1969
Regie: Sam Peckinpah
Drehbuch: Walon Green, Sam Peckinpah
Musik: Jerry Fielding
Kamera: Lucien Ballard
Besetzung: William Holden, Ernest Brogine, Warren Oates



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