Kritik

Das Sequel zu Die glorreichen Sieben wurde nach sechs Jahren Pause gedreht, diesmal von Burt Kennedy. Die Fortsetzung hat mich nicht so begeistern können wie der erste Film, zumal schon hochkarätige Schauspieler wie Charles Bronson (der ja im ersten Teil erschossen wurde) und Eli Wallach (der ursprünglich der Bösewicht war) fehlten. Dass aber Steve McQueen (ersetzt von Robert Fuller), nicht mehr als Vin eingesetzt wurde, ist mir rätselhaft. Davon abgesehen, ist die Leistung von Yul Brynner wie schon im ersten Streifen exzellent. Die Story ist der des ersten Teils verblüffend ähnlich und trotzdem fehlt dem Streifen das gewisse Etwas. Wieder einmal wird im wilden Westen ein mexikanisches Dorf angegriffen. Diesmal ist es das Dorf von Chico (Juliàn Mateos), einem Mitglied der ehemaligen glorreichen Sieben. Wie es das Schicksal so will, wird wieder eine Gruppe von sieben Outlaws gebildet, die abermals ein Dorf befreien sollen. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass ihnen dies gelingen wird.

Der Film hat mich sehr enttäuscht, vermutlich auch weil ich mit sehr hohen Erwartungen heran gegangen bin. Die Laufzeit von 95 Minuten ist auch sehr kurz ausgefallen, was in diesem Fall aber vielleicht eine kluge Entscheidung war, um somit den Zuschauer nicht länger zu langweilen. Positiv hingegen ist wieder der Soundtrack von Elmer Bernstein, der sich minimal verändert hat und wie schon im ersten Teil einfach nur genial ist.

Credits

OT: „Return of the Seven“
Land: Spanien, USA
Jahr: 1966
Regie: Burt Kennedy
Drehbuch: Larry Cohen
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Paul Vogel
Besetzung: Robert Fuller, Yul Brynner, Juliàn Mateos



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