Horror-Anthologien haben in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt. Neben den V/H/S-Filmen sorgte vor allem der Episodenhorror 22 Ways To Die und dessen Fortsetzung 23 Ways To Die für Aufmerksamkeit unter Genrefans. Verschiedenste Regisseure nahmen hier jeweils einen Buchstaben des Alphabets und setzten thematisch passend jeweils einen Kurzfilm damit um.

Eine ähnliche Idee hatten die Macher des Films Deathcember als sie Ende 2018 eine Kickstarter-Kampagne starteten, um Geld für ihr Projekt zu sammeln. Wie der Titel schon erahnen lässt, ist die Horror-Anthologie in der Weihnachtszeit angesiedelt und soll als filmischer Adventskalender präsentiert werden: 24 Kurzfilme von 24 verschiedenen, internationalen Regisseuren. Von feiertäglichem Horror, über schwarzen Humor bis hin zu handfestem Splatter soll in den 2 bis 5-minütigen Filmchen alles vertreten sein. An Bord sind namhafte Regisseure wie Trent Haaga (Cheap Thrills), Ruggero Deodato (Cannibal Holocaust) oder Lucky McKee (May, The Woman).

Das Segment Pig wurde nun vom deutschen Regisseur Andreas Marschall (German Angst, Tears of Kali) in Frankfurt inszeniert. In den Hauptrollen werden Julita Witt (Masks) und Detlef Bothe (James Bond 007: Spectre) zu sehen sein. Im kleinen, aber hippen Club „le PANTHER“ drehte die Crew vom 4.-6. März den Kurzfilm ab. Um was es darin geht, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Interessierte müssen sich jedoch noch etwas gedulden: Nach einer geplanten Premiere im September und den anschließenden Screenings auf Festivals, wird Deathcember voraussichtlich 2020 für Jedermann erscheinen.

Blutbad in Frankfurt – Andreas Marschall dreht Kurzfilm für Horror-Anthologie [News]
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