Klar, Filme können reine Berieselung zu sein, um am Abend den Tag zu vergessen. Filme können aber auch mehr wollen und die Menschen gezielt auf Missstände aufmerksam machen. Dieses Ziel zumindest verfolgt das Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF), Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival zum Thema Menschenrechte. Seit 1999 präsentiert es alle zwei Jahre engagierte internationale Filmkunst. Mit drei internationalen Wettbewerben, einer hochkarätigen Fachjury, rund 50 geladenen Filmschaffenden aus aller Welt, vielen Angeboten für Branchenbesucher und zahlreichen Premieren hat sich NIHRFF zu einem der renommiertesten thematischen Filmfestivals in Europa entwickelt.

Los geht es 2017 am 27. September mit Vanessa Redgraves Regiedebüt Sea Sorrow. Darin verbindet die Schauspielveteranin ihre eigene Fluchtgeschichte mit der  Situation von Flüchtlingen heute. Dokumentarfilme machen naturgemäß einen großen Anteil am Programm aus. Dil Leyla erzählt die bedrückende Geschichte einer lokalen kurdischen Politikerin, Alles gut beleuchtet das Schicksal zweier Flüchtlingskinder. Aber auch die Spielfilmfraktion ist gut vertreten, unter anderem mit den Festivaldauerbrennern The Big Sick und Die Nile Hilton Affäre.

Mehr Infos unter www.nihrff.de.

Unsere Rezensionen vom NIHRFF 2017



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Nuremberg International Human Rights Film Festival (27. September – 4. Oktober 2017)
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