Warum in die Ferne schweifen? Gleich drei Animationsfilme buhlen in Frankreich gerade um die Aufmerksamkeit des Publikums. Doch weder machte Shaun das Schaf – Der Film der englischen Knetmassespezialisten Aardman das Rennen, noch das amerikanische Disney-Spin-off TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest. Stattdessen stürmte ein französischer Titel an die Genrespitze, der dem deutschen Zuschauer erst mal gar nicht sagen dürfte: Rund 650.000 Zuschauer lockte Pourquoi J’ai Pas Mangé Mon Père ins Kino, mehr als die beiden anderen zusammen. Das reichte für Platz zwei.

Die von dem Schauspieler Jamel Debbouze inszenierte Verfilmung eines Romans von Roy Lewis handelt von dem Affenjungen Édouard, der von seinem Stamm aufgrund seines schmächtigen Körperbaus verstoßen wird. Abseits seiner Heimat schlägt er sich nun ohne die Hilfe seiner Artgenossen durchs Leben und entdeckt dabei zufällig das Feuer und diverse andere Annehmlichkeiten, die er mit den anderen teilen möchte. Doch der Weg zur Zivilisation, der ist auch für besonders schlaue Affen nicht ganz einfach.

Wie die Affenentwicklung ausgeht, bleibt vorerst ein Geheimnis der Franzosen, denn ein deutscher Kinostart ist bislang nicht angekündigt. Alternativ dürfen zumindest Leseratten die Antwort erfahren, denn der Roman ist hierzulande unter dem Titel „Edward: Wie ich zum Menschen wurde“ erhältlich.

Pourquoi J’ai Pas Mangé Mon Père [Trailer]
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