(“Deu Suay Doo” directed by Rashane Limtrakul, 2009)

Nachdem die junge Musikerin (Jeeja Yanin) aus der Band geworfen wird, unternimmt eine Gruppe von Männern den Versuch sie zu entführen, doch ein fremder Retter, eines imposanten Kampfstils mächtig, vereitelt das Vorhaben der Kriminellen. Wie sich später herausstellt, stellen die Verbrecher aus den Tränen junger Frauen, ein einmaliges Parfum her, welches die Sinne vernebeln soll. Nachdem die junge Frau von ihrem Retter Sanim (Patrick Tang) in die hohe Kunst seines Kampfstils eingeführt wird, welcher sich aus Muay Thai und Streetdance Moves zusammensetzt, gilt nur noch das Gesetz der Rache. Das Besondere an dieser Art zu Kämpfen ist, dass sie nur funktioniert wenn man genügend Alkohol im Blut hat um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Gemeinsam mit ihren vier neuen Weggefährten, jeder von Ihnen hat an die Entführer eine Frau verloren, fightet sie sich bis zu der weiblichen Untergrundbosheit vor und bereiten der Kriminalität ein langsames, brutales Ende.

Dominiert durch tolle Kampfszenen, ramponiert durch eine seltsame Story. Fighting Beat 2, den ersten Teil habe ich leider noch nicht gesehen, begeistert durch unglaubliche Martial-Art-Moves, kombiniert mit eleganten Tanzbewegungen. Es reicht absolut, dass man Zuschauer ist, denn dabei sein wäre tödlich. Auch wenn man hier augenscheinlich erst zusammenklappt, wenn irgendein wichtiges Körperorgan, wie Herz oder Hirn zerstört wurde. Die merkwürdige Geschichte endet hier in einem irrsinnigen Kampf zwischen Gut und Böse, der einfach nicht enden will. Wie oft die Kontrahenten auch zu Boden gehen, oder Ellenbogen und Knie auf den Schädel geknallt bekommen, sie sind wohl auf! Ein Wunder, oder einfach nur Unsinn. Die Darsteller sind durchweg sehr charismatisch und erfreuen sich so der Sympathie des Publikums.

Bei der DVD die ich rezensieren durfte, handelte es sich um die ungeschnittene FSK 18 Version und ich muss sagen, gerechtfertigt. Stellenweise ist die Brutalität ziemlich ausgereizt und es kommt schon mal vor, dass ein Arm drei bis vier Mal gebrochen wird.  Mit 109 Minuten, einem viel zu langen Ende und als Feature einige Blicke hinter die Kulissen der Kampfszenen zu werfen, bietet Fighting Beat 2 solide Unterhaltung und darf ruhig ein weiteres Mal aus dem Regal genommen werden. Zusätzlich kann man sich an den schicken Bildern und deren guter Qualität erfreuen. Aber am wichtigsten ist doch, dass sich niemand wehgetan hat!

Fighting Beat 2 ist seit 14. Januar auf Blu Ray und DVD erhältlich

Fighting Beat 2
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Eine Antwort

  1. Alex

    Schön, daß euch der Film unterm Schnitt gefallen hat. Der hat allgemein einen schweren Stand, selbst bei Fans. Irgendwie hängt sich hier jeder an der „komischen“ Story auf. Als ’nen over-the-top Thriller finde ich die aber eigentlich gar nicht so schlecht, bzw. zweckmäßig und ist auch nicht sinnloser ausgewalzt als nötig. Den ersten Teil muß man übrigens nicht gesehen haben – hier handelt es sich um eine Umbenennung exklusiv für den deutschen Markt. Der internationale Titel lautet eigentlich „Raging Phoenix“ – eigentlich eine unverständliche Maßnahme, vor allem da der originale „Fighting Beat“ nun nicht gerade ein Glanznummer gewesen sein soll.

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