Kritik

Zombie Dawn of the Dead

„Zombie – Dawn of the Dead“ // Deutschland-Start: 2. August 1979 (Kino)

Ich bin zwar kein großer Horror- bzw. Splatter-Fan, aber den Kultfilm von George Romero musste ich natürlich unbedingt nachholen. Zwar habe ich diesmal nicht den 150 Minuten Extended Cut gesehen, aber die zwei Stunden Laufzeit der normalen Fassung konnten mich auch vollkommen überzeugen.

Die Story ist dabei schnell erzählt: Eine seltsame Seuche verwüstet die ganze Welt. Durch sie erheben sich die Toten von ihren Gräbern und wandern als menschenfressende Zombies umher. Den Leuten, denen es irgendwie möglich ist, flüchten vor den hirnlosen Monstern. So versuchen auch die Reporterin Francine (Gaylen Ross) und ihr Freund Stephen (David Emge), der Pilot ist, mit einem Hubschrauber zu flüchten. Ihnen schließen sich die zwei SWAT-Polizisten Peter (Ken Foree) und Roger (Scott H. Reiniger) an, die ebenfalls aus Philadelphia kommen.Die vier stoßen bei ihrem Flug auf ein abgeriegeltes Einkaufszentrum, wo es von Zombies nur so wimmelt. Kurzerhand beschließen sie ein paar „Einkäufe“ zu tätigen, bevor es weitergeht. Sie landen also auf dem Dach und überlegen sich, wie sie das verseuchte Gebäude am besten betreten könnten. Peter und Roger, die natürlich den Umgang mit Waffen gewohnt sind, schießen sich schließlich zu den Geschäften durch. Dort angekommen, versorgen sie sich erstmal mit allerhand Waffen, Essen und unnötigen Kram wie Fernsehern und Radios. Die vier Freunde erkennen schon bald, dass sie in der Shopping Mall bestens aufgehoben sind, denn es fehlt ihnen dort an nichts. Sie fliegen also erst gar nicht weiter und versuchen ihr kleines Paradies von den Zombies zu befreien, doch plötzlich kommt eine Bande von Rockern, die das Einkaufszentrum ebenfalls in Anspruch nehmen will…

Beachtliche, handgemachte Splatter-Effekte en masse, eine interessante Story und eine für mich eindeutige Kritik an der Konsumgesellschaft machen diesen Film wirklich zu etwas Besonderem. Ich bin schon ganz wild darauf, die anderen Werke von Romero zu sehen. Zwar habe ich vor einiger Zeit im Kino Land Of The Dead gesehen, der mich nicht zu begeistern wusste, aber ich glaube man muss sich in diesem Genre erst einmal eine Kultur aneignen, um die neueren Filme genießen zu können. Der Soundtrack von Dario Argento kommt übrigens ziemlich einfach, aber äußerst nervenaufreibend daher. Auf jeden Fall ein Streifen, den der Filmliebhaber in seiner Sammlung haben und nicht als „sinnlosen Scheiß“ abschreiben sollten.

Credits

OT: „Dawn Of The Dead“
Land: USA, Italien
Jahr: 1978
Regie: George A. Romero
Drehbuch: George A. Romero, Dario Argento
Musik: The Goblins, Dario Argento
Kamera: Michael Gornick
Besetzung: David Emge, Ken Foree, Scott Reiniger, Gaylen Ross

Trailer

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