(„Cobra Verde“ directed by Werner Herzog, 1987)

Dieser eigentlich recht fade, aber äußerst intensive Film von Werner Herzog, bietet atemberaubende Bilder der Westafrikanischen Küste. Die Story handelt von Francisco Manoel Da Silva genannt „Cobra Verde“ (Klaus Kinski), einem brasilianischen Banditen, der es schafft als Verwalter einer Zuckerrohrplantage aufzusteigen. Seine Aufgabe ist es die dort arbeitenden 600 Sklaven im Zaum zu halten. Der Plantagenbesitzer Don Octavio Coutinho (Josè Lewgoy) ist mit ihm sehr zufrieden bis der gefürchtete und egozentrischen Cobra Verde, seine drei Töchter schwängert. Als Bestrafung wird er nach Westafrika geschickt. Er soll sich dort um Sklaven für Brasilien bemühen, unwissend jedoch dass dort vor kurzem die Sklaverei verboten wurde. Sein erzürnter Boss, hofft dadurch ihn nie wieder sehen zu müssen, aber Cobra Verde schafft es im westafrikanischen Quidah sogar zum Vizekönig zu werden. Sein Talent andere zu unterwerfen scheint dem dortigen König zu gefallen und er befiehlt Cobra Verde eine Armee, bestehend aus Amazonen auszubilden um den feindlichen König zu stürzen. Schlussendlich wird Da Silva jedoch hintergangen und der Film endet mit einem am Boden zerstörten Klaus Kinski der vergeblich versucht vom afrikanischen Kontinent zu flüchten.
Die Stärke des Streifens liegt eindeutig an den tollen Aufnahmen und starken Bildern, die wie die Dokumentation auf der DVD verrät, mehr Klaus Kinski’s Verdienst als die vom Regisseur sind. Die Musik von Popol Vuh ist wiederum nicht sehr auffällig aber passend. Begeistern konnten mich viel mehr die Gesänge der afrikanischen KriegerInnen und die gewaltige Anzahl der Statisten im Film.

Cobra Verde
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