Kritik

„Cobra Verde“ // Deutschland-Start; 3. Dezember 1987 (Kino)

Dieser eigentlich recht fade, aber äußerst intensive Film von Werner Herzog bietet atemberaubende Bilder der Westafrikanischen Küste. Die Story handelt von Francisco Manoel Da Silva, genannt „Cobra Verde“ (Klaus Kinski), einem brasilianischen Banditen, der es schafft, als Verwalter einer Zuckerrohrplantage aufzusteigen. Seine Aufgabe ist es, die dort arbeitenden 600 Sklaven im Zaum zu halten. Der Plantagenbesitzer Don Octavio Coutinho (José Lewgoy) ist mit ihm sehr zufrieden, bis der gefürchtete und egozentrische Cobra Verde seine drei Töchter schwängert. Als Bestrafung wird er nach Westafrika geschickt. Er soll sich dort um Sklaven für Brasilien bemühen, unwissend jedoch dass dort vor kurzem die Sklaverei verboten wurde.

Die Stärke des Streifens liegt eindeutig in den tollen Aufnahmen und starken Bildern, die wie die Dokumentation auf der DVD verrät, mehr Klaus Kinskis Verdienst als die vom Regisseur sind. Die Musik von Popol Vuh ist wiederum nicht sehr auffällig, aber passend. Begeistern konnten mich viel mehr die Gesänge der afrikanischen Kriegerinnen und die gewaltige Anzahl der Statisten im Film.

Credits

OT: „Cobra Verde“
Land: Deutschland
Jahr: 1987
Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Werner Herzog
Vorlage: Bruce Chatwin
Musik: Popol Vuh
Kamera: Viktor Růžička
Besetzung: Klaus Kinski, José Lewgoy

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