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© ARD Degeto Film/Georges Pauly

Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen

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„Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen“ // Deutschland-Start: 26. März 2026 (Das Erste)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als die Polizistin Ida Sörensen (Marlene Morreis) in den Dünen vor Ribe eine Frauenleiche findet. Doch noch bevor sie diese genauer untersuchen kann, wird sie von hinten niedergeschlagen. Auch deshalb sagt sie sofort ja, als Kommissarin Frida Olsen (Katharina Heyer) sie bittet, bei den Ermittlungen zu helfen. Idas Kollege Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff) ist zwar nicht ganz so enthusiastisch dabei, erklärt sich aber bereit, dabei zu unterstützen. Die Spurensuche führt dabei zu dem Gourmettempel „Falk“, der von der bekannten Gastronomin und Food-Bloggerin Airin Falk (Alice Dwyer) geführt wird – der Ehefrau der Toten. Dabei scheinen sowohl sie, als auch ihr Bruder Poul (Rafael Stachowiak), der die Bücher führt, und die Küchenhilfe Hanne Ludvigson (Lale Andrä) mehr zu wissen, als sie zugeben wollen …

Wieder langweilig geworden

Bei den vielen Krimireihen, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden, kann es manchmal schwierig sein, sich an alle zu erinnern – vor allem, wenn sie nur gelegentlich fortgesetzt werden. Ein solches Beispiel ist Der Dänemark-Krimi. Im Oktober 2021 ging die ARD-Produktion an den Start, in dem Auftaktfilm Rauhnächte musste das Duo eine vermisste junge Frau aufspüren. Seither gibt es alle anderthalb Jahre einen neuen Teil, was im Vergleich zu den meisten anderen Genrebeiträgen ziemlich wenig ist. Zuletzt ging es im Herbst Das Mädchen im Kirchturm um einen doppelten Todesfall, der Fragen offenlässt. Weitere anderthalb Jahre später gibt es mit Die Tote in den Dünen wieder Nachschub, es ist der vierte Teil der Reihe.

Es ist aber nicht allein die spärliche Versorgung mit neuen Geschichten, welche dazu führt, dass die Reihe wenig im Gedächtnis bleibt. Sie ist zudem ziemlich beliebig. Weder bei den Fällen an sich noch den Figuren tut man je genug, um wirklich erinnerungswürdige Momente zu schaffen. Die Krimis sind auch nicht sonderlich spannend. Mitunter wird es sogar richtig langweilig, wenn die üblichen Stationen abgeklappert werden. Das ist bei Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen nicht anders. Die eher sparsame Handlung ist dabei weniger das Problem, ruhige Rätselkrimis können durchaus packend sein. Es fehlt hier aber an den Ideen, was man denn Eigenes erzählen könnte. Es fehlt eine Persönlichkeit, die dabei helfen würde, dass das hier irgendwie Eindruck hinterlässt.

Schön bebildert

Das schließt die Figuren mit ein. Wenn überhaupt, sind es die Gastfiguren, die das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Sowohl die herablassend-biestige Gastronomin wie auch die offensichtlich beeinträchtige Küchenhilfe stechen ein wenig aus dem hier versammelten Ensemble hervor. Sie lösen auch Gefühle aus, seien es Abscheu oder Mitleid. Die Hauptfiguren sind in Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen hingegen wieder sehr blass geworden. Zwar muss nicht jeder bei der Polizei schwerwiegende psychische Probleme mit sich herumschleppen oder mit irgendwelchen Familiendramen zu kämpfen haben. Das sieht man inzwischen wirklich oft genug. Man sollte aber schon ein Gespür dafür bekommen, wem man denn da anderthalb Stunden zusieht.

Wenn es einen Grund gibt, sich den Film anzuschauen, dann ist das wieder mal die Optik. Viele dieser Donnerstagabend-Krimis im Ersten locken durch stimmungsvolle Bilder. Das ist bei dieser Reihe besonders der Fall. Schon die letzten Teile gefielen visuell, etwa durch die Aufnahmen von der Küste und die kleinen Orte mit ihren mittelalterlichen Gassen. Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen ist da keine Ausnahme, an manchen Stellen möchte man auf die Pausentaste drücken, um den Anblick zu genießen. Tatsächlich wäre das sogar die bessere Alternative, da es sich nicht wirklich lohnt, den Passagen zwischen den schicken Standaufnahmen zu folgen.

Credits

OT: „Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Florian Schott
Drehbuch: Timo Berndt
Musik: Vera Weber
Kamera: Felix Poplawsky
Besetzung: Marlene Morreis, Nicki von Tempelhoff, Katharina Heyer, Alice Dwyer, Lale Andrä, Rafael Stachowiak, Tina Amon Amonsen, Stefan Rudolf, Tom Gronau

Bilder

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Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen
fazit
In „Der Dänemark-Krimi: Die Tote in den Dünen“ muss herausgefunden werden, wer die Frau einer bekannten Gastronomin getötet hat. Das ist wie immer schön bebildert, einige der Gastfiguren stechen zudem hervor. Insgesamt ist aber auch der vierte Teil der Krimireihe eher langweilig geworden.
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