So schnell kann’s gehen. Im einen Moment rast Portfolio Manager Oliver (Tom Schilling) noch mit seinem teuren Auto durch die Gegend auf dem Weg zu einem wichtigen Meeting, im nächsten muss er sich mit den zwei Rädern seines Rollstuhls begnügen. Schlimmer noch als sein verheerender Unfall ist aber die Aussicht, dass er die 1,2 Millionen Dollar verlieren könnte, die er heimlich in einem Bankfach in der Schweiz gebunkert hat. Also macht er sich mit einer Behinderten-WG und zwei Betreuern auf, um heimlich die Kohle zu holen. Ausgedacht hat sich dieses politisch wenig korrekte Szenario Alireza Golafshan, der mit Die Goldfische (Kinostart 21. März 2019) sein Langfilmdebüt abgibt. Wir haben uns mit dem Filmemacher am Tag der Weltpremiere seiner starbesetzten Komödie getroffen und ihn zu seinen Inspirationen und Erfahrungen befragt.

Du hast ursprünglich Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Wie bist du von da zum Film gekommen?
Mit zwölf bin ich mit meiner Familie aus dem Iran nach Deutschland gezogen. Wäre ich im Iran geblieben, wäre ich vermutlich Schriftsteller geworden. Ich hatte damals schon Ambitionen zu schreiben. Durch den Umzug hat man mir jedoch die Sprache weggenommen, weswegen Bilder immer wichtiger wurden. Ich wollte dann unbedingt nach München zur HFF, habe aber erst einmal Philosophie mit Kunstgeschichte als Nebenfach studiert, falls es mit dem Filmemachen nicht klappen sollte. Ich war auch gar nicht so schlecht im Fach Philosophie, hat man mir zumindest gesagt.

 „Die Goldfische“ ist dein erster Langfilm. Wie kam es dazu?
Justyna Muesch, die Produzentin, hatte die Grundidee, dass man etwas über positive Diskriminierung von Leuten mit Behinderung macht. Dieses Vorurteil, sie könnten nichts Kriminelles tun, fand sie sehr interessant. Dann hat sie meinen letzten Film gesehen, ein humorvoller 45-Minüter mit dem Titel „Behinderte Ausländer“. Dadurch ist sie auf mich gekommen. Es war ihr wichtig, jemanden zu haben, der sicher ist im Umgang, weil so etwas auch ganz schnell nach hinten losgehen kann. Also hat sie mich gefragt, ob ich Lust hätte, eine richtige Komödie mit dem Thema zu versuchen.

Wie bist du denn zum Thema Behinderung gekommen, wenn du vorher schon einen Film dazu gedreht hast?
Mein Vater war beinamputiert durch eine Fehlbehandlung und die letzten zehn Jahre seines Lebens auf einen Rollstuhl angewiesen. Daher kenne ich zumindest den Aspekt der körperlichen Behinderung. Für mich hat sich das immer nicht gedeckt, meine persönliche Erfahrung mit dem Thema Behinderung im Alltag und das, was ich in Filmen gesehen habe. In Filmen wird das immer überdramatisiert und sehr ins Zentrum gestellt, als wäre das immer das größte Problem der Figur. Bei meinem Vater habe ich das so nie gesehen. Es war zwar eine Behinderung im wahrsten Sinne des Wortes. Aber es war nicht das, was ihn ausgemacht hat. In meinem letzten Film ging es auch ein bisschen um das Interesse der Filmemacher. Ich habe mich gefragt, warum das in Filmen so behandelt wird. Da hatte ich eine Figur, ein türkischer Rollstuhlfahrer, der immer auf Augenhöhe war und gesagt hat: Nee, ich habe keine Probleme, was wollt ihr alle von mir? Das haben wir in „Die Goldfische“ etwas breiter gemacht und beispielsweise geistige Behinderung mit dazu genommen.

Und hattest du damit schon Erfahrungen?
Tatsächlich nicht. Da ich spät eingebürgert wurde, habe ich auch keinen Zivildienst gemacht. Beim Thema geistige Behinderung musste ich mich daher erst wie bei jedem anderen Thema auch als Autor erst herantasten, Interviews führen und rausgehen in die Welt. Das Schöne war, dass der Umgang mit Menschen aus dem Bereich sehr ungezwungen war. Das hat mir ein bisschen die Angst genommen.

Ich habe tatsächlich selbst Zivildienst in einem Heim für Schwerstbehinderte gemacht. Damals hatte ich also viel mit ihnen zu tun. Seither sehe ich aber praktisch nie welche im Alltag und habe dadurch keine Berührungspunkte. Haben wir so wenige Menschen mit Behinderung oder sind sie einfach nicht Teil von unserer Gesellschaft?
Da kommen wir zum Thema Inklusion. Das fängt schon in der Grundschule an, wo sie Menschen mit Behinderung aussieben und auf Sonderschulen schicken. Deutschland ist wirklich ein Einrichtungsland, es gibt für alles eine Institution und eine Geschäftsstelle, eine Behörde oder was auch immer. Und so sind dann auch Menschen mit Behinderung institutionalisiert weggepackt, zum Beispiel in Behindertenwerkstätten. Was einerseits gut ist, weil sie so nicht komplett hilflos sind. Es führt aber zu einer Trennung, wie du sagst, und man fragt sich: Wo sind die denn alle? Als Lehrer an einer Sonderschule oder als Ergotherapeut hast du Kontakt. Aber sonst? Im Alltag sind Menschen mit Behinderung wenig integriert. Und ich denke, dass das im zweiten Schritt dazu führt, dass es wenig Filme in diesem Bereich gibt, die wirklich aus ihrer Perspektive erzählt werden. Weil den Filmemachern einfach der Bezug fehlt, wenn sie nicht gerade auch Zivi in dem Bereich gemacht haben.

Und selbst das fällt inzwischen ja weg, wenn es keine Zivis mehr gibt.
Stimmt. Jetzt wird auch das komplett professionalisiert. Wir haben uns im Vorfeld bei der Drehbuchentwicklung viel mit den Sozialhelden und dem Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen ausgetauscht wie man das humorvoll aufgreifen kann. Das ist wirklich ein weites Feld.

Was könnte man denn überhaupt tun, um die Menschen wieder zurück in die Gesellschaft zu holen?
Ich denke, dass man vor allem den Eltern von Kindern ohne Behinderung die Angst nehmen müsste, dass ihre Kinder in der Schule mit dem Stoff zurückbleiben, wenn zwei Kinder in der Klasse sind, die aufgrund einer geistigen Beeinträchtigung vielleicht hier und da mehr Zeit brauchen. Es gibt ja inzwischen den Trend, dass Kinder schon im Kindergarten dreisprachig aufwachsen und in der ersten Klasse Saxofon oder was weiß ich können müssen. Das ist eine Art von Elitedenken, bei der ein bisschen die Menschlichkeit auf dem Weg bleibt. Ich denke, so eine Durchmischung ist für beide Seiten gut. Das wäre sicherlich eine Bereicherung für die Klassen, aber auch für die Menschen, die eine Beeinträchtigung haben.

Die Goldfische

Die Goldfische auf Achse: Im Begleitung von einer Behinderten-WG will Portfolio Manager Oliver (Tom Schilling) Schwarzgeld von einer Schweizer Bank über die Grenze schmuggeln. (© Sony Pictures)

Wie war das damals für dich, als du als 12-Jähriger hier zur Schule gegangen bist? Konntest du schon Deutsch?
Nein. Aber 12 ist noch so ein Alter, wo man ins kalte Wasser geschmissen werden kann, ohne schwere Schäden davonzutragen. Das Gute war, dass meine Eltern in den 70ern in Deutschland gelebt haben. Mein Vater konnte Deutsch und hat hier auch Maschinenbau studiert. Er ist dann zurückgekehrt und konnte mich sehr gut an die Hand nehmen. Er war auch hinterher mit der Sprache. Deswegen konnte ich schnell Deutsch lernen. Meine Schwester war ein Jahr jünger und hatte es etwas schwerer, weil bei Mädchen die Beziehung dann wohl doch noch mehr auf verbaler Kommunikation basiert als bei Jungs. An meinem ersten Tag an der Schule wurde ich gefragt: Spielst du Fußball? Dann hatte ich schon fünf Freunde. Aber auch meine Schwester hat es schnell geschafft. Es war wirklich eine nette Immigration. Keine Geschichte, die verfilmungswert wäre.

Ach, man darf das Leben doch auch mal als etwas Schönes zeigen.
Das stimmt natürlich.

Du hast dich damals also nicht fremd gefühlt?
Nicht wirklich. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Glück. In der Schule hat sich irgendwann herumgesprochen, dass ich kaum Deutsch spreche. Da hat die Direktorin eine Förderklasse für Deutsch eingeführt, wo sie alle Migrantenkinder reingepackt hat. Dort haben wir alles Mögliche gelernt, nur nicht Deutsch. Ein bisschen Kurdisch, ein bisschen Türkisch. Solche Klassen klingen immer nach Integration, sind aber wirklich das Gegenteil. Ich habe mich in meiner eigentlichen Klasse viel wohler gefühlt als bei dieser Förderklasse.

Hast du Deutschland damals als offenes Land empfunden? Oder einfach nicht drüber nachgedacht?
Ich habe eine interessante Erfahrung gemacht zum Thema Rassismus, als ich noch Promoter für Kopfhörer in Elektromärkten war. Damals kam ein Anruf, dass ich Freitag/Samstag nach Rostock müsste. Für mich war das kein Problem, weil ich so ein bisschen der naive Mensch bin, würde ich sagen. Ich hatte am Freitag dann auch einen netten entspannten Tag. Abends kamen jedoch Kollegen, die ebenfalls Migrationshintergrund hatten, und fragten mich: Wurdest du nicht komisch angekuckt oder schlecht behandelt? Da habe ich erst erfahren, dass Rostock so einen schlechten Ruf als Hochburg von Nazis hat. Als ich am nächsten Tag wieder hinging, habe ich nur noch Nazis um mich herum gesehen. Das hat mich gelehrt, wie man sich selbst durch die eigene Haltung zum Opfer oder zur Zielscheibe machen kann. Seitdem bin ich bis zum letzten Moment offen, es sei denn, es stellt sich jemand wirklich vor mich hin und sagt: Hallo, ich bin ein Rassist.

Wie hat sich Deutschland für dich in den letzten Jahren in der Hinsicht verändert? Rassismus ist inzwischen ja leider wieder ein großes Thema.
Ich kenne es tatsächlich auch hauptsächlich aus den Medien. Blöd angemacht wurde ich teilweise, auch wegen meinem Bart: Hey, Taliban! Aber immer wenn man persönlichen Kontakt hat, löst sich das schnell auf. Sobald man von Mensch zu Mensch redet – da nehme ich Hardcore-Nazis mal raus und beschränke mich auf den Alltagsrassismus, der sich zurzeit immer mehr breit macht in Deutschland –, ist es wichtig, dass man nicht zumacht. Dass man keine Fronten aufmacht.

Das ist ein Thema, bei der die Meinung weit auseinandergehen: Soll man solche Leute einfach ignorieren oder doch versuchen, sie zu überzeugen?
Das ist schwer zu sagen. Es ist auch immer ein Unterschied, ob wir von großen gesellschaftlichen und politischen Strategien reden oder der Begegnung im Alltag. Grundsätzlich sollte man meiner Meinung nach bei jeder Begegnung erst einmal offen sein und keine Vorurteile haben. Der Rest ergibt sich dann im Gespräch, wenn es denn zustande kommt. Das tut es auf Twitter sicherlich nicht.

Kommen wir noch einmal zu „Die Goldfische“. Wie ist der Titel entstanden?
Das hat mit der WG-Benennung angefangen. Die Figur Laura, gespielt von Jella Haase, hat sich das ausgedacht als Name für die WG, damit es ein bisschen persönlicher wird und nicht einfach Raum 214 heißt. Dieser Goldfisch-WG-Name wurde mit der Zeit immer konkreter, bis wir bei der Stoffentwicklung nur noch von den Goldfischen geredet haben. Irgendwann haben wir deshalb gesagt, das ist jetzt unser Titel.

„Die Goldfische“ ist dein Debütfilm. Es ist schon ein wenig ungewöhnlich, beim ersten Mal schon mit so vielen bekannten Schauspielern anzufangen. Wie war das für dich?
Da wird man gleich mal verwöhnt. Ich habe bei der Zusammenarbeit mit ihnen auch schnell gemerkt, warum die so bekannt sind: Sie sind einfach begnadete Schauspieler. Es hatte zudem etwas Gutes. Die Schauspieler haben sich ja alle aufgrund des Drehbuchs auf das Projekt eingelassen, mit mir konnte man es kaum verkaufen, weil mich keiner von ihnen kannte. Wenn sie dann trotzdem mitmachen, gerade auch Tom Schilling, der sehr viel absagt und nur wenige Projekte annimmt, habe ich anscheinend etwas richtig gemacht. Ab da war das Drehbuch meine Bibel. Dann waren es keine Promis mehr am Set, sondern einfach scharf geladene Waffen. Das Casting war aber schon etwas absurd, weil da wirklich täglich große Namen rein und raus kamen. Und wir haben lange gecastet. Da gewöhnst du dich daran, nicht jeden Tag ein Selfie zu machen.

Die Goldfische

Hoch hinaus: Für seinen ersten Spielfilm konnte Regisseur und Drehbuchautor Alireza Golafshan jede Menge Stars gewinnen. (© Sony Pictures)

Wie lange habt ihr an dem Film gearbeitet?
Von Anfang bis jetzt sind dreieinhalb Jahre vergangen. Insgesamt waren es so zweieinhalb bis drei Jahre netto. Ursprünglich sollte ich nur das Drehbuch schreiben. Inszenieren sollte es jemand, mit dem man das Projekt finanzieren konnte. Aber die mochten mein Buch so sehr, dass sie das Risiko eingegangen sind, mir auch die Regie zu überlassen. Das hätte nach hinten losgehen können. Es war kein Debütstoff im klassischen Sinne.

Der Film dürfte auch deutlich teurer sein als die meisten Debütfilme. Spürst du dadurch auch Druck?
Total. Ich habe auch mal gekuckt, was die Debütfilme anderer so gekostet haben. Und da waren wir die teuersten. Darüber wollte ich aber lieber nicht weiter nachdenken, weil es die Sache nicht einfacher macht. Am Ende ist der kreative Prozess sowieso derselbe wie bei einem Kurzfilm. Eine Entscheidung kann genauso falsch sein wie bei einem 200-Euro-5-Minüter. Aber man schmeißt mit anderen Zahlen um sich. Wenn du dich da umentscheidest und sagst, das hier brauche ich dann doch nicht, sind schon mal schnell 10.000 Euro für die Katz.

Hast du eigentlich noch Bezug zum iranischen Kino?
Viel, ja. Ich habe hier in München oft solche Interviews übersetzt, zum Beispiel für Asghar Farhadi oder Abbas Kiarostami. Dadurch hatte ich das Glück, einige meiner Idole treffen zu dürfen. Das hat mich schon sehr beeinflusst. Der Mut zur Totale anstatt einer Nahaufnahme kommt vielleicht vom iranischen Kino. Oder auch das Schnörkellose. Wobei sie im Iran aufgrund von Farhadis Erfolg nun alle versuchen, Farhadi-Filme zu machen. Da gibt es jetzt lauter Handkamera-Sozialdramen, was ein bisschen schade ist. Aber doch, ich immer noch Kontakt zum iranischen Kino. Ich habe sogar einige gute Freunde in Teheran, die Filmemacher sind.

Könntest du dir vorstellen, selbst Filme dort zu drehen?
Ich bin ja wie gesagt mit 12 nach Deutschland gekommen. Und wenn ich nicht gerade eine Slapstick-Komödie drehe, die überall spielen könnte, müsste ich erst einmal wieder eine Zeit lang in dem Land leben. Ich kann noch Persisch, aber das ist auf dem Stand eines 12-Jährigen von 1998. Und es hat sich doch einiges getan in den letzten zwanzig Jahren. Ich bin immer ein bisschen skeptisch bei iranischen Exil-Filmemachern, die dorthin reisen, um Filme zu machen. Frauen müssen Kopftücher tragen oder Partys werden gestürmt von der Miliz, davon gibt es leider sehr viele Filme. Die interessieren die Iraner jedoch nicht. Mein Anspruch wäre hingegen, wenn ich einen iranischen Film mache, dass der dann auch für ein iranisches Publikum ist und nicht nur fürs Ausland.

Was hast du allgemein als nächstes geplant?
Noch nichts Spruchreifes. Da unser Postproduktionsplan so eng war, kam ich kaum dazu, etwas zu machen. Aber ich denke, ich habe wahnsinnig viel gelernt bei meiner ersten Komödie und ich würde versuchen, da noch einen Haken dahinter zu machen mit einem zweiten Film, der eine ähnliche Tonalität hat oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr Gas gibt. Das hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht.

Das heißt, du bist dann schon sehr die komödiantische Richtung?
Anscheinend. Wenn du mir vor fünf Jahren gesagt hättest, dass ich hier sitze und über eine große deutsche Komödie nachdenke, hätte ich dir das nicht geglaubt. Was ich an Komödien mag, ist dass Lachen eine harte Währung ist. Die Leute sitzen im Kino. Und entweder lachen sie oder sie lachen nicht. Wenn sie lachen, frage ich sie auch nicht: Hat der Film dir gefallen? Wir haben „Die Goldfische“ mehrfach getestet. Und als das Publikum dabei gelacht hat, stand für mich fest: Okay, ich habe meine Arbeit hiermit getan. Deswegen bin ich jetzt bei Kritiken auch etwas entspannter.

Alireza Golafshan

Zur Person
Alireza Golafshan wurde 1986 in Teheran, Iran geboren, Im Alter von zwölf Jahren wanderte er mit seiner Familie nach Deutschland aus. Zunächst studierte er Philosophie und Kunstgeschichte, bevor er sich 2008 an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) einschrieb. Dort realisierte er bis 2013 diverse Kurzspielfilme wie Mersi, Yasin, Security und Behinderte Ausländer. Sein erster Langfilm Die Goldfische mit Tom Schilling und Jella Haase läuft seit dem 21. März 2019 im Kino.

Alireza Golafshan [Interview]
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