Filmtage 2018 »

Mit einem einfachen, selbst organisierten Seminar zum Thema „Homosexualität im Film“ ging es 1990 los. Inzwischen sind die daraus entstandenen Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg aus Deutschlands Filmfestlandschaft nicht mehr wegzudenken. Einmal im Jahr lockt Deutschlands ältestes, größtes und von Beginn an queeres Filmfestival im Oktober rund 15.500 Besucher in die Hamburger Kinos und an die Orte der Rahmenevents. An sechs Tagen werden in etwa 55 Vorführungen über 100 Kurz- und Langfilme gezeigt.

Zum Auftakt der 28. Ausgabe am 17. Oktober 2017 wird es sehr politisch: Die preisgekrönte Doku Political Animals beleuchtet in Anwesenheit von Regisseurin Tracy Wares die Errungenschaften von vier Anwältinnen aus Kalifornien in ihrem Kampf für Gleichberechtigung. Zum Einstieg gibt es natürlich eine festliche Gala, auch zum Abschluss am 22. Oktober 2017 wird das Feiern nicht vergessen. Und dazwischen? Jede Menge Filme, unter anderem das AIDS-Drama 120 BPM, die raue britische Romanze God’s Own Country, der japanische Transgender-Beitrag Close-Knit oder auch In Between, das von einer etwas anderen Frauen-WG in Tel Aviv erzählt. Das komplette Programm und weitere Infos gibt es auf www.lsf-hamburg.de.

Unsere Rezensionen von den Filmtagen 2017



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Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg 2017 (17. – 22. Oktober 2017)
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